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© RTL / Stefan Gregorowius

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Dieter Bohlen schreibt "DSDS" nicht ab

Trotz sinkender Einschaltquoten glaubt Dieter Bohlen (59) nicht, dass der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" das Ende droht. "Totgesagte leben doch angeblich am längsten.

Wir müssen jetzt nur handeln. Basta", sagt der Musikproduzent in einem Interview mit dem Magazin "Closer". Eine Veränderung würde der Show jedoch gut zu Gesicht stehen.

Allerdings sei eine Änderung von einzelnen Elementen der Casting-Show nicht so einfach, da "DSDS" ein englisches Format sei und es daher genaue Vorschriften gäbe. "Schlimmer als in jeder Steuererklärung. Dagegen ist das Finanzamt 'ne kreative Flower-Power-Bewegung", gibt Bohlen gewohnt blumig zu Protokoll.

Wenn er denn etwas am Konzept ändern könnte, dann würde Bohlen die Altersbegrenzung für Kandidaten aufheben. "Das hat man ja auch bei 'The Voice' gesehen", sagt der 59-Jährige und ergänzt: "Wenn die gesagt hätten, wir nehmen nur Kandidaten bis 28 Jahre oder 30 wie wir, dann hätte es die ganzen guten Leute, die toll gesungen haben, nicht gegeben."

Apropos "The Voice of Germany": Bohlen könnte sich durchaus eine Zusammenarbeit mit Sänger Xavier Naidoo (41) vorstellen. Der saß zuletzt als einer von fünf Juroren auf den heißen Drehstühlen der ProSieben-Sat.1-Produktion. "Wenn sich das Aushängeschild von 'The Voice' und der Boss von 'DSDS' zusammenfinden - ich glaube, das wäre megainteressant! Wir könnten Dinge bewegen", behauptet Bohlen.

Zugleich nimmt der ehemalige Modern-Talking-Produzent seine jetzige "DSDS"-Kollegen in Schutz. "Es liegt nicht an der Jury. Hätte diese Jury da vor vier Jahren gesessen, wäre es toll gelaufen. Okay, eine Frau mit Musikverstand fehlt, aber das ist nicht der Grund. Wir brauchen mehr langjährige Sachkompetenz." Bisher ist noch nichts über neue Juroren einer möglichen weiteren Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" bekannt.

(ami/spot)