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Die besten Ausreden der Jackson-Jury-Kandidaten

In Kürze soll der Prozess der Familie des verstorbenen Michael Jackson gegen AEG Live beginnen. Kinder und Geschwister des "King of Pop" beschuldigen den Konzertveranstalter der Fahrlässigkeit im Umgang mit Jacksons Krankheit und fordern Milliarden an Schadenersatz.

Jetzt trafen sich Anwälte beider Parteien in Los Angeles, um eine Jury für den Prozess auszuwählen. Manche wollen diesen Posten aber partout nicht übernehmen und geben dafür recht bizarre Gründe an, wie die Zeitung "New York Daily News" in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

Eine potentielle Jurorin erklärte, sie glaube, dass Karma über Schuld oder Unschuld entscheiden sollte und keine Jury. Eine andere gab an, sie müsse im Juni ihren Führerschein erneuern und könne deshalb nicht am Prozess teilnehmen. Beide hatten allerdings Pech. Keine der Ausreden führte zu einem Ausschluss aus dem Juroren-Pool, der inzwischen von 104 auf 87 Kandidaten geschrumpft ist.

Um geeignete Kandidaten für den Prozess zu finden, mussten alle potentiellen Jury-Mitglieder seitenlange Fragebögen ausfüllen. Dort wurde unter anderem ihr Wissen über Michael Jackson und den Prozess gegen ihn abgefragt. Der Sänger war 2005 wegen Kindesmissbrauchs angeklagt, aber freigesprochen worden.

Michael Jackson war 2009 an einer Überdosis eines Beruhigungsmittels gestorben, das ihm sein Leibarzt Conrad Murray verabreicht hatte. Dieser wurde im November 2011 wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt

(sch/spot)