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Lifestyle

Die Frauenwelt erobert den Schnurrbart

Er kratzt, haart und läuft leicht Gefahr, ungepflegt zu wirken. An Männern sehen Frauen den Schnurrbart nicht gern, dafür tragen sie ihn immer öfter selbst - das beliebte Motiv ist auf T-Shirts und Pullis genauso zu sehen wie auf Jutetaschen.

Den Trend zu bedruckten Oberteilen gibt es schon länger, und der Schnurrbart ist das perfekte Motiv dafür: Er ist locker, aber nichtssagend und lenkt so nicht von Gesicht und Figur der Trägerin ab. Außerdem zierte der männliche Schnurrbart schon früh Männer mit Stil, der spanische Maler Salvador Dalì drückte es um 1950 so aus: "Ohne Schnurrbart ist ein Mann nicht richtig angezogen". Augenscheinlich gilt das jetzt für Frauen.

Wer den bärtigen Begleiter nicht auf der Brust tragen will, kann auch Finger und Hals damit schmücken. Markenzeichen der Ringe ist die schwarze und geschwungene Form. Ebenfalls beliebt sind Bart-Ketten, an Schnüren in allen Längen hängt der Schnurrbart auch in Silber oder Gold.

Prominente Unterstützung hat der Schnurrbart schon gefunden: die US-Schauspielerin Marcia Cross (50) zeigte sich in Los Angeles beim Shoppen - bärtig und mit einem breiten Lächeln. Auch das Accessoire findet Anklang, Rihanna (24) malte sich einen schwarzen Schnurrbart auf den Finger und ließ sich damit ablichten. Das Foto wird auf T-Shirts gedruckt in zahlreichen Modeläden verkauft, die Bildunterschrift lautet "Life is a joke" - genauso locker-leicht wie das Motiv des Schnurrbarts.

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