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Maximilian Muck

Maximilian Muck
© Westermann

Wettbewerb

Deutschlands bester Erdkunde-Schüler kommt aus Sachsen

Gesucht ist eine geologisch „alte“ Insel, die im tropischen Klima des Südäquatorialstromes liegt und mit vier „a“ geschrieben wird. Maximilian Muck aus Sachsen antwortet auf die Finalfrage Madagaskar und darf sich jetzt Deutschlands bester Erdkunde-Schüler nennen.

Braunschweig. Maximilian Muck aus Klingenthal im Vogtland ist Deutschlands bester Erdkunde-Schüler. Er setzte sich am Freitag im Bundesfinale des „Diercke Wissen“ Geografie-Wettbewerbs in Braunschweig gegen 16 Mitstreiter aus den anderen Bundesländern und Luxemburg durch. Auf Platz zwei landete Erik Weijs aus Mecklenburg-Vorpommern. Den dritten Rang belegte Christopher Engelbrecht aus Baden-Württemberg.

 

In der finalen Frage wurde mit fünf Hinweisen nach einer Insel gesucht. Die Insel ist geologisch gesehen eine „alte“ Insel. Sie liegt im tropischen Klima des Südäquatorialstromes. Sie bietet Naturparks mit einer unglaublichen Vielfalt von Landschaften für nachhaltigen Individualtourismus. In ihrem Namen und im Namen der Hauptstadt gibt es viermal den Buchstaben „a“. Zudem ist sie die viertgrößte Insel der Welt.

 

Mit der richtigen Antwort „Madagaskar“ stand der 16-jährige Muck als Sieger fest und durfte sich von den Zuschauern feiern lassen. Alle drei Gewinner dürfen sich neben Sachpreisen auch über eine Wildcard für den „Diercke iGeo-Teamausscheid“ zur Geografie-Weltmeisterschaft 2018 freuen.

 

Ausgerichtet wird der laut Veranstalter größte Schülerwettbewerb Deutschlands seit dem Jahr 2000 vom Verband Deutscher Schulgeographen und vom Westermann Verlag, der den Diercke-Weltatlas herausgibt und seinen Sitz in Braunschweig hat. Die 17. Auflage des Wettbewerbs war bei den Schülern weiterhin beliebt. Bundesweit versuchten 320 000 Teilnehmer, einen Platz im Finale zu bekommen.

Von dpa