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Deutschlands First Lady - ganz privat

Das Schloss Bellevue in Berlin ist der neue Wohnort von Daniela Schadt (52). Aber nicht nur der Wohnort hat sich für die Journalistin seit dem Amtsantritt ihres Lebensgefährten Joachim Gauck (72) verändert, sondern auch ihr ganzes Leben.

Gespräche mit Zeitungen lehnte die deutsche First Lady bisher stets ab. Doch für die "Nürnberger Zeitung", bei der sie Jahre lang als Politikchefin gearbeitet hatte, machte sie eine Ausnahme.

Zu ihrem Besuch bei der Queen erzählte Schadt: "Eine solche Begegnung ist natürlich eindrucksvoll, das hätte ich mir vor Jahresfrist ja nie träumen lassen, im Buckingham-Palast empfangen zu werden. Aber Königin Elizabeth und Prinz Philip waren so freundlich und interessiert, dass keine Befangenheit aufkam." Überhaupt scheint sich die 52-Jährige äußerst wohl in ihrer neuen Rolle als First Lady zu fühlen.

So hat sich auch in ihrem Kleiderschrank einiges getan. "Immer neue Kleider sind gar nicht nötig. Aber natürlich sieht mein Kleiderschrank heute etwas anders aus als noch vor einem Jahr. Wobei ich einen Grundstock brauche, den ich im Zweifelsfall kombinieren kann", verrät sie.

Ihr Terminplan ist jedenfalls voller als früher, erzählt Schadt, die für den neuen Berufsweg ihres Lebensgefährten ihre Arbeit als Journalistin vorübergehend niedergelegt hat. "Es gibt zwar Tage, da habe ich drei bis vier Termine [...]. Mal bin ich mit Joachim unterwegs, mal alleine. Oder ich bleibe im Büro, um Briefe oder Anfragen zu beantworten beziehungsweise den Terminplan abzuklären."

"Freie Tage gibt es auch, allerdings füllt sich der Kalender meist recht schnell, wenn irgendwo eine weiße Seite leuchtet". Natürlich musste Schadt als First Lady einiges zurückstellen und aufgeben, so fehlt der Bundespräsidenten-Partnerin am meisten der spontane Besuch in einem Biergarten.

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