Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Boulevard Depps Hunde: Ein Fall für die australische Justiz
Menschen Boulevard Depps Hunde: Ein Fall für die australische Justiz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:28 16.11.2015
Für Amber Heard und Johnny Depp gelten in Australien die selben Gesetze wie für andere auch. Quelle: Ettore Ferrari
Anzeige
Sydney

Die beiden Terrier von US-Schauspieler Johnny Depp (52) bleiben ein Fall für die Gerichte. Depp und seine Frau Amber Heard (29) hatten die Terrier Pistol und Boo im Frühjahr zu Dreharbeiten mit nach Australien gebracht und ignoriert, dass das Land strikte Quarantänevorschriften für Tiere hat.

Heard wurde als Halterin wegen illegaler Einfuhr der Vierbeiner angeklagt. Am Montag vertagte das Gericht in Southport an der Ostküste das Verfahren auf Antrag der Verteidigung erneut, wie Medien berichteten. Die nächste Anhörung ist am 7. Dezember. Heard erschien selbst nicht vor Gericht.

Der Fall hatte im April Schlagzeilen gemacht, weil viele Depp-Fans und Tierliebhaber die Reaktion des australischen Agrarministers empörte: Barnaby Joyce drohte, die Hunde einschläfern zu lassen, sollten sie nicht umgehend außer Landes gebracht werden. Depp und Heard ließen die Hunde umgehend ausfliegen. Der abgelegene Kontinent hat eine einzigartige Flora und Fauna und deshalb strikte Einfuhrregeln. Die Australier fürchten, dass Tiere Bakterien oder Keime einschleppen könnten, gegen die die heimischen Arten nicht gewappnet sind.

Dass Australien es ernst damit meint, zeigen auch die drakonischen Strafen: Heard könnte bei einem Schuldspruch theoretisch zu zehn Jahren Haft und einer hohen Geldstrafe verurteilt werden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In gleich dreifacher Ausführung ist Angela Merkel derzeit bei Madame Tussauds in Berlin zu sehen. Erstmals stehen dort drei Wachsfiguren der Bundeskanzlerin nebeneinander - sie illustrieren die drei Amtsperioden der CDU-Politikerin: mit schwarzem Hosenanzug zum ersten Amtseid am 22. November 2005, vier Jahre später mit gefalteten Händen und ab 2013 mit der bekannten Rauten-Handgeste.

16.11.2015

Musikalische Völkerverständigung: Eine iranische und eine israelische Band gehen gemeinsam auf Tour. Kennengelernt haben sich die Künstler in Deutschland.

16.11.2015

Die amerikanische Pop-Diva Madonna ruft dazu auf, sich nicht von Terroranschlägen und Drohungen zum Schweigen bringen zu lassen. Ihr Auftritt in Stockholm sei schwierig gewesen, "aber in der Arena war so viel Liebe, dass ich das Gefühl hatte, wir haben Dunkelheit in Licht verwandelt", schrieb sie am Sonntag auf Facebook.

16.11.2015
Anzeige