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Dan Brown mit Langdons viertem Abenteuer auf Rekordjagd

Es soll das Buchereignis des Jahres werden: Der neue Roman von US-Autor Dan Brown (48). "Inferno" (Bastei Lübbe, 26 Euro) erscheint am 14. Mai weltweit und gehört bei Amazon schon zu den Top 100 Bestsellern.

Das neue Abenteuer von Robert Langdon rangiert bei dem Online-Versandhändler außerdem bei den Top-Vorbestellern ganz oben. Dabei macht Brown, der inzwischen einer der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte ist, noch ein großes Geheimnis um seinen neuen Thriller...

Nach "Illuminati", "Sakrileg" und "Das verlorene Symbol" verschlägt es Robert Langdon in seinem vierten Abenteuer wieder nach Europa. "Der Symbolforscher aus Harvard wird in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes 'Göttlicher Komödie'", heißt es vorab über das Buch. "Je intensiver Langdon die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt, umso deutlicher zeichnet sich die bedrohliche Erkenntnis ab, was Dantes Werk für die Gegenwart und Zukunft bereithält."

Im ersten Kapitel, das bereits veröffentlicht wurde, erwacht Langdon nach einem fürchterlichen Albtraum in einem Krankenhaus - mit einer Schädelverletzung, seine Kleidung ist voller Blut. Was passiert ist, weiß er nicht. Seine letzte Erinnerung hat er an Massachusetts - das über 6.000 Kilometer von seinem jetzigen Aufenthaltsort entfernt ist. Dann bekommt Langdon auch noch Besuch, über den er sich kaum freuen dürfte...

Klingt nach den bewährten Bausteinen, die Dan Brown bisher seine großen Erfolge beschert haben. Verschwörungstheorien, historische Fakten, eine unmittelbare Gefahr für die Gegenwart und der akademische Ermittler Langdon, der die Zusammenhänge erkennen muss. Mit dem Rezept schaffte es Brown zu den Spitzenreitern im Bereich Belletristik. Im deutschsprachigen Raum hat er laut dem Verlag Bastei Lübbe, in dem seine Werke hierzulande erscheinen, eine Gesamtauflage von derzeit 16,5 Millionen Exemplaren. "Sakrileg", der zweite Roman um Robert Langdon, ist nach den Angaben mit weltweit 81 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Hardcover aller Zeiten für erwachsene Leser. Das Buch wurde in 51 Sprachen übersetzt und gehört zu den zehn meist gelesenen Werken neben der Bibel, "Harry Potter" und "Vom Winde verweht".

In "Sakrileg" musste Robert Langdon nach einem Mord im Pariser Louvre eine Reihe von versteckten Hinweisen in den Werken von Leonardo da Vinci entschlüsseln, um eine finstere Verschwörung aufzuklären. Zuvor hatte es Langdon in "Illuminati" mit einem Geheimbund zu tun, der in Rom sein Unwesen trieb und während des Konklaves aussichtsreiche Papstanwärter ermorden lässt. Außerdem bedroht eine Antimaterie-Bombe die ganze Stadt. In seinem dritten Fall, "Das verlorene Symbol", ermittelte Langdon das erste Mal auf heimischen Boden. In Washington D.C. gibt es jede Menge dunkle Tunneln und Kammern, in denen der Symbologe einem sorgsam gehüteten Geheimnis auf die Spur kommen musste.

Ein Geheimnis scheint auch noch zu sein, wann die Dreharbeiten zur Verfilmung von "Das verlorene Symbol" starten. Wie schon in der Adaption von "Sakrileg", die 584 Millionen Euro einspielte, und "Illuminati" (390 Millionen Euro) soll wieder Tom Hanks als Robert Langdon zu sehen sein. Ron Howard, der bei den beiden Filmen Regie führte, will laut US-Medien "Das verlorene Symbol" nicht inszenieren. Als Regisseur ist Mark Romanek im Gespräch. Wann die Dreharbeiten starten, hängt wohl davon ab, wann Tom Hanks Zeit dafür findet...

(hub/spot)