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Boulevard Christine Urspruch möchte schnelle „Bewertungen im Kopf“ abstellen
Menschen Boulevard Christine Urspruch möchte schnelle „Bewertungen im Kopf“ abstellen
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22:55 09.03.2017
Christine Urspruch. Quelle: imago stock&people
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Frankfurt

„Ich würde das auch so gerne bei mir selber abstellen, dass ich gleich diese Bewertungen im Kopf habe“, sagte Urspruch dem evangelischen Magazin „chrismon“: „Ich mache mir schon viele Gedanken, wie andere mich sehen. Muss ich mich mit einem verstehen, der nur ein Bein hat?“

Wenn sie wegen ihrer Größe von 1,32 Metern beleidigt werde, falle ihr spontan meist ein Spruch ein. „Aber nicht immer. Dann schalte ich auf Durchzug“, sagte die 46-Jährige, die als Darstellerin der „Alberich“ im Münster-„Tatort“ bekannt wurde und sich in einem Interview für eine „chrismon“-Sonderausgabe zum 150-jährigen Bestehen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel äußerte.

Am schlimmsten sei es wenn man sie Zwerg nenne, oder sage: „Du siehst so niedlich aus.“ Das sei so, als ob ihr jemand über den Kopf streichelt, sagte Urspruch: „Ich fühle mich dann entmenschlicht. Und entfraulicht.“

Die Schauspielerin hat gute Erfahrungen mit Humor gemacht. In der Kneipe sage sie: „Also für mich nur eine halbe Portion.“

Schauspielkollege Bjarne Mädel hält das für eine guten Weg: „Ich finde, für Betroffene gibt es keine Grenze von Humor“, sagte er „chrismon“. Wer in Fukushima lebt, dürfe jeden Witz über Verstrahlung erzählen, sagte der 48-Jährige. Genauso sei es beim Holocaust. „Überlebende dürfen Witze darüber machen. Ich nicht“, sagte Mädel, der Botschafter für das Jubiläum „150 Jahre Bethel“ ist.

Die Arbeit Bethels begann im Jahr 1867 in Bielefeld mit der Fürsorge für epilepsiekranke Jugendliche. Maßgeblich geprägt wurde die Einrichtung von Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910). Er gab den Anstalten den biblischen Namen Bethel („Haus Gottes“). Heute reichen die Arbeitsfelder der v. Bodelschwinghschen Stiftungen von Epilepsie, Psychiatrie, Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Wohnungslosenhilfe und Altenhilfe bis zu Krankenhäusern. Rund 230.000 Menschen hat das diakonische Werk nach Angaben des Vorstands im vergangenen Jahr behandelt, betreut oder ausgebildet.

Von epd

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