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Christian Wulff entlastet

Gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff wurde intensiv ermittelt. Doch die Ermittlungen des Landeskriminalamts (LKA) Niedersachsen brachten keinerlei Beweise für einen tatsächlichen Amtsmissbrauch.

Diese Vorwürfe hatten maßgeblich zu Wulffs Rücktritt als Staatsoberhaupt vor einem Jahr beigetragen. Laut dem abschließenden Sachstandsbericht, aus dem "Bild am Sonntag" zitiert, scheint ein Strafprozess somit abgewendet.

Schlussendlich waren drei Verdachtsfälle übrig geblieben: zwei Sylt-Aufenthalte (2007, 2008) für 2314 Euro sowie ein Upgrade im Münchner "Hotel Bayerischer Hof" für 400 Euro. Hotelrechnungen wie diese soll der Berliner Filmproduzenten David Groenewold beglichen haben. Im Gegenzug hätte sich Wulff für den Filmemacher eingesetzt, so der Anfangsverdacht, der inzwischen offenbar entkräftete werden konnte.

Beide konnten glaubhaft versichern, dass Wulff den Betrag zurückgezahlt habe und dass beide außerdem wirklich Freunde seien, fasst die "BamS" das Ergebnis zusammen. Den Freundschaftsbeweis hatte Bettina Wulff geliefert, als sie angegeben hatte, dass Groenewold sogar der erste gewesen sein soll, der von ihrer Schwangerschaft erfahren habe.

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