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Musik

CD-Tipp: Villagers - Awayland

Bands, die für den renommierten Mercury Prize nominiert sind, sind für Musikfans jeden Alters und jeder Hörgewohnheit Pflicht. Darunter fallen auch Villagers, eine Band die eigentlich nur aus Conor O'Brian besteht, der mittlerweile ein paar Musiker um sich geschart hat, damit er nicht mehr alles alleine machen muss.

Der junge Ire hat in den letzten zweieinhalb Jahren "Awayland" aufgenommen, den Nachfolger des Mercury-geadelten Albums "Becoming A Jackal". Mit Conor Oberst, einem der wichtigsten und meist beliebtesten Singer/Songwriter unserer Zeit, verbindet ihn nicht nur der Vorname. O'Brien schlägt in dieselbe musikalische Kerbe der gefühlsbetonten Akustikgitarrenliebhaber, erweitert das traditionell sehr sentimentale Genre aber noch um einige überraschende und grandios ausgeklügelte Pop-Elemente, Ideen und Arrangements.

Auf ihrem zweiten Album zeigen die Villagers nun eine ganz besondere Experimentierfreude. Da wird die Akustikgitarre in bester James-Bond-Manier von Bläsern gejagt ("The Bell"), dann singen im Hintergrund die Chöre von Arcade Fire oder machen sich Krautrock- oder Funk-Elemente ("Passing A Message") breit. Durch eine durchtanzte Nacht in Berlin wurde O'Brien außerdem dazu inspiriert, sich wieder mehr der elektronischen Musik zuzuwenden, was sich auf den Song "Waves" auswirkte. Eines ist sicher: So schnell gehen dieser Band die Ideen nicht aus. "Awayland" ist ab 11. Januar in Deutschland erhältlich.

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