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Musik

CD-Tipp: Michael Bublé - To Be Loved

Seit seinem Karrierebeginn hält sich bei Michael Bublé hartnäckig der Irrtum, der kanadische Sänger würde sich im anspruchsvollen Jazz-Bereich austoben. Was natürlich nicht sein kann, sonst hätten nicht drei seiner Alben die Chartspitzen in Deutschland, England und Amerika erobert.

Dass Bublé einmal als Hochzeitssänger anfing, ist dafür umso plausibler. Mit einer Big Band im Rücken und Cover-Klassikern auf den Lippen zelebriert er auf der Bühne am liebsten den großen Auftritt a la Frank Sinatra. Kein Wunder, dass sich auf all seinen Alben immer auch Coverversionen der alten Schule befinden. So gibt es diesmal zum Beispiel "Something Stupid", dem schon Robbie Williams mit Nicole Kidman neues Leben einhauchte, diesmal im Duett mit der Schauspielerin Reese Witherspoon zu hören. Oder eine neue Version des Mills-Brothers-Klassikers "Nevertheless" sowie ein Duett mit Bryan Adams.

Das Neueste auf "To Be Loved" ist wahrscheinlich, dass Bublé noch mehr auf den Pop-Appeal setzt, als bisher schon. Es gibt Songs, denen hört man vor lauter Perfektion und Charttauglichkeit Bublés Leidenschaft für die alten Zeiten überhaupt nicht mehr an. Der Mann will eben geliebt werden.

(mia/spot)