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Musik

CD-Tipp: Leona Lewis - Glassheart

"Ich denke, das Album klingt an manchen Stellen sehr britisch - das liegt an den Einflüssen von zu Hause, und das ist cool", freute sich Leona Lewis im Vorfeld noch auf ihr neues Album.

"Glassheart" hat die Sängerin ausschließlich in ihrer Heimat London geschrieben und aufgenommen - und es ist ihr erstes Album, das es dort nicht auf Platz 1 geschafft hat. Klare Sache: Die Engländer scheinen den neuen, sehr elektrolastigen Stil ihrer Castingqueen mit dem X-Factor nicht zu mögen.

Der Stilwechsel kam aber auch abrupt. Nach zwei Alben voll schmachtender Liebeslieder klingt der neue Hit "Glassheart" nun plötzlich, als wäre er von Dupstep-King Skrillex produziert worden. Beim Song "Trouble" lässt sie gar Hip-Hopper Childish Gambino rappen. Ein Schock für Fans. Zudem gibt es diese Musik schon tausendfach auf dem Markt. Was Lewis-Fans wollen, sind die großen Gefühle, verpackt in noch größere Melodien, die von Synthies und Geigen in Wolkenkratzerhöhen katapultiert werden.

Aber scheinbar hatte Lewis das ewige Schmachten und Schnulzen einfach satt. Für sie ist das Album vor allem ein Schritt ins Erwachsenenleben: "'Glassheart' handelt vom Erwachsenwerden, von den Erfahrungen, die man in verschiedenen Beziehungen und Lebenssituationen sammelt, und davon, unabhängiger zu werden. Dieser fragile Ort, von dem ich gekommen bin, ist Vergangenheit. Auf diesem Album bin ich stärker als jemals zuvor."

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