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Musik

CD-Tipp: Dropkick Murphys - Signed And Sealed In Blood

"The boys are back and they're looking for trouble"! Die Dropkick Murphys melden sich nach zwei Jahren mit ihrer achten Langrille "Signed And Sealed In Blood" zurück und setzen damit schon früh den Celtic-Punk-Höhepunkt des Jahres.

Der Boston-Siebener pfeift zum Glück wie immer auf größere Experimente, stattdessen wird die ganz eigene Melange aus Punk-Rock, Dudelsack, Akkordeon und Banjo weiter verfeinert.

Mit dem bereits erwähntem Opener "The Boys Are Back" geben die Jungs die Richtung vor: Wild stampfend, charmant ruppig und bierseelig bereitet er den Weg. "Prisoner's Song", "Burn" und "The Battle Rages On" schlagen in dieselbe Kerbe. Motto: Bier holen, anstoßen und abgehen.

Der Höhepunkt des Albums ist dann aber eine nachdenkliche Midtempo-Nummer: Mit "Rose Tattoo" haben die Dropkick Murphys eine weitere Hymne für die Ewigkeit geschrieben, die im bisherigen Katalog auf einer Stufe mit Klassikern wie "Dirty Glass", "Boys On The Docks" oder dem genialen "Fields Of Athenry"-Cover genannt werden muss.

Apropos Cover-Version: Die darf natürlich auf keinem Dropkick-Murphys-Album fehlen. Die Neuauflage von "Jimmy Collins' Walke" richtet einen Gruß an die Bostoner Baseball-Legende Jimmy Collins. Der Rausschmeißer des Albums, "End Of The Night", steht dann ganz in der Tradition von "Kiss Me I'm Shitfaced" und dürfte als Mitgröl-Schlussnummer bei Live-Konzerten für einen erhabenen Chor sorgen, an dem Ende Januar übrigens auch deutsche Fans teilnehmen dürfen.

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