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Bushido: "Ich bin nicht in der Mafia"

Seit gestern diskutiert ganz Deutschland über eine potentielle Verbindung des Rappers Bushido (34) zur Mafia. Die "Bild"-Zeitung zitiert indes eine Twitter-Reaktion des Rappers auf die Berichterstattung des Magazins "Stern", das über eine Verwicklung des Musikers in mafiöse Strukturen berichtet hatte.

Der Tweet des Rappers wurde offenbar mittlerweile gelöscht.

Der "Bild"-Zeitung zufolge hat Bushido angeblich gezwitschert: "@sternde ich hätte da noch ein paar Hitler Tagebücher rumliegen...". Damit nimmt er Bezug auf eine falsche Berichterstattung des "Stern" von 1983 über vermeintlich aufgetauchte Tagebücher Adolf Hitlers. Am Schluss kam heraus, dass alles nur reine Fälschung war.

Der FDP-Politiker Serkan Tören hat mittlerweile angemerkt, man solle dem Rapper den Integrations-Bambi aberkennen, den er 2011 bekommen hat. Bushido selbst bleibt vollkommen gelassen im Angesicht der Vorwürfe. Den FDP-Politiker kanzelt er auf Twitter mit den Worten "Serkan Tören von der FDP... Wer zum Geier soll das sein?" ab.

Wenige Tage vor der "Stern"-Berichterstattung wurde bei ZDFkultur am 11. April ein Interview mit Bushido ausgestrahlt, in dem er sich bereits zu den Mafia-Gerüchten äußert. "Ich bin nicht in der Mafia. Ich habe aber einen sehr, sehr guten Freundeskreis. Wir sind Freunde, die zueinander halten. Ich weiß nicht, ob man das mit Mafia gleichsetzen kann", sagte er. Die Spekulationen über seine Verbindung zur Mafia wären sogar von Vorteil, meinte der Rapper weiter. So bekäme er wenigstens einen Platz im Restaurant, wenn alle Menschen glauben er gehöre zur organisierten Kriminalität.

(ala/spot)