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Lifestyle

"Big Hair"-Day: So toupiert man richtig

Haare hoch! Die neue Trendfrisur wird durch Toupieren erreicht. Das Haar bekommt dadurch an Fülle - zumindest optisch. Ein fülliges Haar stärkt meist auch das Selbstwertgefühl, denn dünnes, undichtes Haar finden viele Menschen eher unattraktiv.

Aber was genau passiert da eigentlich mit dem Haar? Die Oberfläche des Haares besteht aus unzähligen Keratinschuppen, die übereinanderliegen. Beim Toupieren wird das Haar entgegen des Striches gekämmt. Auf diese Weise verhaken sich die Schuppen miteinander und die Haarpracht bekommt mehr Volumen.

Beim Kämmen wird ein fein-zähniger Kamm verwendet, mit dem die Strähnen am Haaransatz in drei sanften Bewegungen toupiert werden. Der Abstand zur Haarwurzel soll etwa zwei Zentimeter betragen, damit es nicht zu Verklettungen kommt. Nach dem Toupieren darf das Haar nicht noch einmal durchgekämmt werden, dafür muss es aber zusätzlich mit Haarspray oder -lack fixiert werden.

Wenn der Toupier-Look seine Aufgabe erfüllt hat, dann kann man ihn sanft mit einer Bürste herauskämmen. Erst sind die Spitzen dran, dann die Haarlänge und schließlich wird der Ansatz entheddert. Wenn mit viel Haarspray gearbeitet wurde, dann die Haare am besten im lauwarmen Wasser baden und zusätzlich ein spezielles Shampoo einmassieren, das beim Haare glätten hilft.

Das Haar sollte aber nicht zu oft toupiert werden, da das Styling das Haar zusätzlich stresst. Besonders blondierte Haare können leicht abbrechen, wenn sie zu oft toupiert wurden. Die Haare werden zudem durch Sonne und Föhnen genug beansprucht. Das Toupieren sollte also keine Dauerlösung für fülliges Haar sein. Aber für einen wild-eleganten Auftritt auf einer Party reicht es auf jeden Fall.

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