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"Big Bang"-Nerd Parsons wird 40

Wie seine Rolle wurde auch Parsons in Texas geboren. Seine Leidenschaft für die Schauspielerei ist früh erwacht, schon mit sechs Jahren spielte er im Schultheater mit. Jetzt wird er 40.

Diesen Weg beschritt er weiter, und studierte Theater in Houston und San Diego, wo er 2001 seinen Abschluss machte. Mit diesem in der Tasche zog er nach New York, um sich von Off-Broadway-Stücken und Werbespots zu kleineren Rollen in Fernsehserien hochzuarbeiten. Im selben Jahr erlitt er einen schweren Schicksalsschlag, als sein Vater bei einem Unfall ums Leben kam.

Der Physiker Sheldon in der seit 2007 sehr erfolgreich laufenden Comedyserie "The Big Bang Theory" ist Parsons erste Hauptrolle, ein Durchbruch, für den er sehr dankbar ist: "'The Big Bang Theory' hat meine Leben völlig verändert", erzählte er "Digital Spy". "Um es frei heraus zu sagen, ich musste jetzt ein paar Jahre keine Schecks von der Arbeitslosenhilfe mehr einlösen, und das ist wirklich nett."

Anders als Co-Star Mayim Bialik (37), die tatsächlich einen Doktor in Neurowissenschaften hat, hat Parsons nicht allzuviel mit seiner Rolle gemeinsam. "Ungefähr 90 Prozent der Zeit verstehe ich nicht wirklich, was er sagt" beichtete er "Time Tech", womit er nicht nur das Wissenschaftliche meint, sondern auch Sheldons Hobbies. Seine Leidenschaft für Comics und Science Fiction teilt Parsons nämlich auch nur in geringem Maße.

Auch der früher durchaus vorhandene Forscherdrang hielt nicht lange an: "In meiner Jugend war ich von der Meteorologie fasziniert. Ich habe an der Golfküste gelebt, dort sind Hurrikane durchgezogen. Das war dann der Kurs, in dem ich am College durchgefallen bin: Meteorologie. Ich konnte nicht genügend Interesse für die Einzelheiten aufbringen."

Dafür ist Parsons privat wesentlich umgänglicher als seine eigenbrötlerische, egozentrische Rolle. Er wurde sogar zum freundlichsten Mitschüler seiner High-School-Klasse gewählt. Mit dem weiblichen Geschlecht kann er ähnlich wenig anfangen, allerdings aus einem anderen Grund: 2012 outete er sich "offiziell" als schwul, wobei er auch vorher nie wirklich ein Geheimnis um seine Orientierung gemacht hatte. Mit Freund Todd Spiwak ist er seit über zehn Jahren zusammen.

(kd/spot)