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BBC-Moderator missbrauchte sterbenden Jungen

Der Skandal um den pädophilen Radiomoderator Jimmy Savile wird immer grausiger. Die Zeitung "The Sun" hat neue, erschreckende Details seiner jahrelangen, systematischen Vergewaltigungen aufgedeckt.

So soll Savile sogar einen elfjährigen Jungen missbraucht haben, der im Sterben lag.

Das Opfer lag in einem Londoner Krankenhaus, als es die schreckliche Tat über sich ergehen lassen musste. Dort konnte sich Savile, wie in vielen Krankenhäusern und Hospizen, dank seine Berühmtheit leicht Zugang verschaffen. Vor seinem Tod vertraute sich das Opfer noch einem Verwandten an.

Der BBC-Moderator soll mindestens 214 Strafen begangen haben. Seine Opfer waren zwischen acht und 47 Jahre alt, er missbrauchte sie in Krankenhäusern und sogar in Heimen für psychisch Kranke. 450 Menschen hatten sich nach Bekanntwerden der ersten Fälle bei der Polizei gemeldet, es sind noch lange nicht alle vernommen worden. Scotland Yard spricht von "Missbrauch in noch nie dagewesenem Ausmaß".

Jimmy Savile war im Alter von 84 Jahren im Oktober 2011 gestorben. Erst nach seinem Tod wurden die Missbrauchsfälle untersucht. Nicht zu fassen: Für sein soziales Engagement in Kinderheimen und Krankenhäusern wurde er 1990 zum Ritter geschlagen, in seiner Show "Jim'll fix it" erfüllte er bis 1994 Kinderwünsche.

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