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Auf den Spuren des neuen Papstes

Papst Franziskus (76) wird am Gründonnerstag erneut eine Tradition brechen: Die Feierlichkeiten vor Ostern beginnt er in einem italienischen Jugendgefängnis. Dort will er zwölf Häftlingen die Füße waschen.

Wer hinter dem Argentinier steckt, der als neues Oberhaupt der katholischen Kirche so bescheiden und demütig auftritt, beschreibt der Journalist Heiko Haupt in "Franziskus: Der Papst der Armen - die exklusive Biografie" (Verlag Riva, 9,99 Euro).

Darin erklärt Haupt, wofür Franziskus als Geistlicher steht und was seine Ziele für das Pontifikat sind. Erste Zeichen hat Franziskus bereits dadurch gesetzt, dass er ohne prunkvollen Papst-Umhang aufgetreten ist. Zudem will er vorerst im päpstlichen Gästehaus wohnen bleiben, um "eine einfache Weise des Zusammenlebens mit anderen" zu erfahren, wie Vatikansprecher Federico Lombardi laut Medienberichten erklärte. Haupt will in seinem Buch einen Einblick geben in die Persönlichkeit dieses Mannes, der sich in der Tradition des Franz von Assisi sieht. Auch auf die nicht unumstrittene Vergangenheit von Jorge Mario Bergoglio geht er ein. Nach Beginn seines Pontifikats wurden Vorwürfe laut, der Jesuit habe sich während der Zeit der argentinischen Militärjunta nicht genügend für zwei inhaftierte Pater eingesetzt.

Noch schneller als Riva hatte der Kösel-Verlag schon eine Papst-Biografie parat: Am 27. März erschien "Franziskus, der neue Papst" von Vatikan-Experte Simon Biallowons (14,99 Euro). Biallowons geht dabei auch auf den Vorgänger Benedikt XVI. ein und auf die Situation der Kirche im Allgemeinen.

(hub/spot)