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Atze gewinnt Prozess gegen Wepper

Comedian Atze Schröder (47) muss Schauspieler Fritz Wepper (71) kein Schmerzensgeld zahlen. Das entschied das Münchner Landgericht am Donnerstag. Wepper forderte 25.000 Euro, weil sich Schröder in seinem Bühnenprogramm "Schmerzfrei" mit Witzen wie "Nur 1,50 Meter groß und mit dritten Zähnen, die er zum Küssen rausnimmt" über den 71-Jährigen und dessen frühere Beziehung zu der 35 Jahre jüngeren Susanne Kellermann lustig gemacht habe.

Eben jene Aussage darf der Comedian, wie einige andere Passagen, zwar künftig nicht mehr wiederholen, doch die Forderung nach Schmerzensgeld lehnte das Gericht ab.

Eine endgültige Urteilsbegründung liegt zwar noch nicht vor, doch der Richter hatte schon während der Verhandlung am Mittwoch gesagt, er könne nachvollziehen, dass Wepper sich von den Äußerungen verletzt fühle, doch seien alle Textpassagen in Schröders Programm "erkennbar satirisch gemeint". Weppers Anwalt hatte bereits angekündigt, im Falle einer Niederlage in Berufung gehen zu wollen. Damit ginge der Fall zurück ans Oberlandesgericht.

(mih/spot)