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Armstrong legt angeblich Doping-Geständnis ab

Der ehemalige US-Radprofi Lance Armstrong (41) hat offenbar ein Doping-Geständnis abgelegt. Im Interview mit der Talkshow-Ikone Oprah Winfrey (58) soll der 41-Jährige nach jahrelangen Dementis zugegeben haben, sich mit leistungssteigernden Substanzen zum Tour-de-France-Sieg geschummelt zu haben, berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf eine mit der Sendung vertrauten Quelle.

Das Interview wird am Donnerstag im US-Fernsehkanal OWN ausgestrahlt.

Auch die Online-Ausgabe der amerikanischen Zeitung "USA Today" meldete dies unter Berufung auf eine eigene anonyme Quelle. In dem Gespräch sei Armstrong "teilweise emotional" gewesen. Winfrey schrieb auf ihrem Twitter-Profil, sie habe zweieinhalb Stunden mit Armstrong gesprochen. Am Dienstag wollte sie sich in der Fernsehsendung "CBS this morning" äußern.

Am Montag soll sich Armstrong bereits bei den Mitarbeitern der von ihm gegründeten Krebsstiftung Livestrong entschuldigt haben. "I'm sorry", soll der 41-Jährige laut Augenzeugen-Berichten bei einem Treffen vor rund 100 Mitarbeitern der Organisation in seiner Heimatstadt Austin gesagt haben. Mehrere Beschäftigte der Livestrong Foundation sollen während der Sitzung geweint haben. Armstrong habe sich dafür entschuldigt, die Mitarbeiter hängen gelassen und die Existenz der Stiftung aufs Spiel gesetzt zu haben, berichtet AP weiter. Ob der 41-Jährige da schon explizit eine Dopingbeichte ablegte, ist unbekannt.

Die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA hatte das legendäre Radsport-Idol als Dopingsünder überführt. Der Weltverband UCI sperrte den Texaner darauf lebenslang und erkannte ihm alle nach dem 1. August 1998 errungenen Erfolge ab, darunter seine sieben Tour-de-France-Titel.

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