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April, April: Til Schweiger im Nachrichtenstudio...

April, April: Til Schweiger im Nachrichtenstudio... © Britta Pedersen

Brauchtum

April, April: "Tagesschau"-Sprecher Til Schweiger

Modemuffel Mark Zuckerberg geht unter die Designer und Abba feiert ein Comeback? Am 1. April treiben Medien, Firmen, Behörden oder Politiker gerne mal Späße. Eine Auswahl.

Berlin. Auch zum 1. April 2016 wollten wieder Spaßvögel mit kuriosen Meldungen für Verwirrung sorgen. Medien, Firmen, Behörden, Institutionen oder Politiker nutzten den Tag für Scherzmeldungen. Eine Auswahl enttarnter Aprilscherze:

- ABBA-REVIVAL: Es wäre eine Sensation, die sich das schwedische Online-Magazin "The Local" ausgedacht hat: Die Band Abba feiert ihr Comeback! Nach mehr als dreißig Jahren Trennung geben Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid angeblich wieder ein Konzert - und zwar auf der griechischen Insel Skopelos.

- VERPACKUNGEN SCHLEMMEN: Für einen Aufpreis bis knapp 46 Euro bringt Lieferheld angeblich auch nachhaltige Verpackungen als Nachtisch nach Hause - wahlweise auch mit dem Geschmack der Goji-Beeren. "Essen bestellen. Verpackung verspeisen" lautet der Slogan des kulinarischen Aprilscherzes.

- NACKTVERBOT: Auf der Erotikmesse Venus in Berlin soll es im Herbst eine echte Sensation geben: ein Nacktverbot. "Nach so vielen Jahren nackter Erotik haben wir uns jetzt entschlossen, neue Reizpunkte zu setzen", verteidigt ein Sprecher das angebliche Vorhaben - auch wegen der vielen erkältungsgeplagten Nackedeis. Lediglich das prominente Model Micaela Schäfer dürfe weiterhin die Hüllen fallen lassen.

- "TAGESSCHAU"-SPRECHER TIL SCHWEIGER: Der "Tatort"- und Kinostar Til Schweiger soll angeblich eine Woche lang die Nachtausgabe der "Tagesschau" moderieren, schreibt die Redaktion von ARD-aktuell auf ihrer Homepage. Schweiger, der zum Nuscheln neigt, solle bei künftigen Rollen "von der besseren Artikulation" profitieren.

- AUS FÜR MAINZ BLEIBT MAINZ: Ein fiktiver Brief des türkischen Botschafters an die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Grüne) soll für Aufregung sorgen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan setzt sich demnach für die Absetzung der Fernsehfastnacht "Mainz bleibt Mainz" ein - aus Sorge, dass es dort zu "Agitationen gegen den Präsidenten" kommen könnte, twittert Rößner. Als Alternative schlage die Türkei zum Beispiel einen 45-minütigen Redebeitrag Erdogans vor.

- DROGEN-SEEHUNDE: Heuler 1 und Heuler 2 gehen in Rente - die beiden Seehunde haben angeblich 20 Jahre erfolgreich im Drogenmilieu geschnüffelt. Nun sei es für die beiden an der Zeit, sich in den Ruhestand zu verabschieden, berichtet die Polizei Bremen.

- BERLINER KANAL: "Gullygestank geht alle an" - und deswegen sollen die Berliner aktiv gegen unangenehme Kanalgerüche kämpfen. Damit die Luft in der Hauptstadt besser zirkuliere, sollen die Berliner demnach angeblich nur noch zu festen Zeiten ihr Geschäft verrichten dürfen, vermelden die Berliner Wasserbetriebe.

- BIELEFELD-SOFA: "Ikea-Produkte tragen ab sofort landestypische Namen", wirbt der Möbelhersteller Ikea. Wem die schwedischen Namen bislang zu kompliziert gewesen seien, könne sich auf Tegernsee, Herbert und Isolde freuen. Den Anfang macht demnach angeblich das als Klippan bekannte Sofa, das ab 1. April "Kuschelecke Bielefeld" heiße.

- E-BIKES FÜR DIE RETTUNG: Das Rote Kreuz in Berchtesgaden scherzt mit der Innovation im Straßenverkehr: Notärzte wollen ihre Patienten per E-Bikes ins Krankenhaus transportieren - auch um zugleich die Fitness der Retter zu stärken.

- SCHNÄPPCHENJAGD: Wer den Überblick im Supermarkt verliert, bekommt bald innovative Hilfe. Eine Supermarkt-Drohne leitet angeblich in ausgewählten Geschäften die Verbraucher direkt zu den Angeboten, so die Unternehmen Marktjagd und barcoo. Die Kunden können dabei angeblich zwischen den Geschwindigkeitsstufen "Schlendern", "Normal" und "Flott" wählen.

- MODE-DESIGNER ZUCKERBERG: Madonna hat es getan, Karl Lagerfeld ebenso. Deswegen will Modemuffel Mark Zuckerberg angeblich auch mal bei H&M als Designer ran. Der Facebook-Gründer - nicht gerade für modische Extravaganzen bekannt - designt laut einer fiktiven Homepage sieben graue T-Shirts und eine simple Jeans.

dpa


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