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Altmaier: "Ich hatte nie das Gefühl, dass ich auf mein Äußeres reduziert werde"

Bundesumweltminister Peter Altmaier ist vielleicht keine klassische Schönheit, doch das ist in seinem Beruf auch nicht wichtig. Dennoch ist es dem 54-Jährigen im GQ-Interview eine Bemerkung wert: "Ich hatte nie das Gefühl, dass ich auf mein Äußeres reduziert werde", sagt der Politiker.

Auch sei sein Wunsch, politische Inhalte zu vermitteln, durch sein Äußeres nie eingeschränkt worden. "Das hängt auch damit zusammen, dass ich ein sehr entspanntes Verhältnis zu mir selbst habe", verrät der gebürtige Saarländer weiter.

Diese Einstellung hatte der Wahlberliner aber nicht immer. Er selbst hatte einmal gesagt, sich nicht "schön genug" für ein Regierungsamt zu fühlen. Schnee von gestern: "Es gibt tatsächlich Untersuchungen, dass jene, die den Normerwartungen entsprechen, bei Bewerbungsgesprächen oder Beförderungen Vorteile haben. Mein Beispiel zeigt aber, dass das nicht so sein muss, und das hat mich darin bestärkt, so zu sein, wie ich bin", macht er anderen Nicht-Normalos Mut.

Mai 2012 übernahm Altmaier von Norbert Röttgen das Amt des Umweltministers. Da stellt sich natürlich die Frage nach dem eigenen Umweltbewusstsein. In puncto Ernährung sei es noch ausbaufähig, sagt er: Dass er "bisher eher weniger" darauf achte, woher seine Lebensmittel kämen, hänge damit zusammen, "dass ich nur sehr selten zum Einkaufen komme und auch nur einen sehr geringen Teil meiner Zeit mit privatem Essen verbringen kann. Hätte ich mehr Zeit, würde ich auch verstärkt darauf achten", so das Fazit des ledigen CDU-Mannes.

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