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Lifestyle

Afrikanisch angehauchte Mode ist im Kommen

Wie Modeliebhaber bereits auf den diesjährigen Fashion Weeks bestaunen konnten, präsentierten weltweit bekannte Designer eine Herbst-/Winterkollektion 2013, die vom Zauber Afrikas inspiriert wurde.

Animalprints und erdige Farben stehen für diesen Kontinent.

Auf der London Fashion Week zeigte Burberry Prorsum Outfits, die ihren Ursprung im schwarzen Kontinent haben. Kreativdirektor Christopher Bailey präsentierte die klassische Mode von Burberry, gespickt mit Animalprints sowie metallischen Elementen. Auffällig war die Musterverliebtheit des Designers, die er auch gerne wild mischte. Vor allem Animalprints, wie Giraffen-, Geparden- und Leopardenmuster in erdigen Tönen fanden sich auf Kleidern, Blusen, Mänteln und Hosen wieder. Lederapplikationen, ob aus Python- oder Lackleder, zierten das Herzstück der Kollektion, den Trenchcoat.

Guido Maria Kretschmar zauberte einen Hauch von Afrika auf die diesjährige Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Auch dieser Designer ließ sich von der Farbenwelt Afrikas in den Bann ziehen und präsentierte Abendmode, Kleider und Hosenoutfits in eleganten dunklen Erdtönen. Schlangenmuster oder Pfauenfedern schmückten seine diesjährige Herbst-/Winterkollektion. Große Afro-Turbane und goldenes Augen-Make-Up rundeten das Gesamtkonzept ab.

Auch in vielen Schmuckkollektionen finden sich afrikanische Elemente wieder. Lulu Kumani Inaya Iman, so ihr Künstlername, hat ihre Wurzeln in Angola, Kuba und Kongo. Der Schmuck, den die Designerin kreiert, ist afrikanisch und hat zugleich einen europäischen Touch. "BiJou Makeda" hat die 23-Jährige ihr Label genannt. Der Name heißt so viel wie "Schmuck für die Schöne".

Die Inspiration für ihre Stücke fand Lulu bei Künstlern. Ihr Idol ist Erykah Badu, deren Lebensmotto die Freiheit ist. "Man kann nicht freier sein, als das zu machen, was man vom Herzen liebt", verriet die Designerin von "BiJou Makeda" im Interview mit dem "Maischna Magazin". Sie liebe es, Dinge selbst zu kreieren, von freier Hand und ohne Zeitbeschränkung. "Du musst immer 100 Prozent und das Beste von dir geben. Wenn du halbe Sachen gibst, bekommst du auch halbe Sachen zurück", weiß die 23-Jährige.

(ols/spot)


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