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Phil Rudd hat die Berufung gegen seine Verurteilung verloren. Foto: Ross Setford

Phil Rudd hat die Berufung gegen seine Verurteilung verloren. Foto: Ross Setford

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AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd scheitert mit Berufung

Alkohol- und Drogenexzesse, eine Verurteilung und keine Wiedergutmachung für den langjährigen AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd: Ein Richter lässt ihn mit seiner Berufung abblitzen.

Wellington. Der langjährige AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd (61) bleibt vorbestraft. Der mit Suchtproblemen kämpfende Musiker hatte einem Bekannten mit Mord gedroht und war deshalb und wegen Drogenbesitzes zu acht Monaten Hausarrest und einer Geldstrafe verurteilt worden. Rudds Berufung schmetterte ein Richter in Neuseeland am Dienstag ab.

Dem 61-Jährigen drohen außerdem weitere Disziplinarmaßnahmen. Er hat die Auflagen seines Hausarrests verletzt und muss im November deshalb wieder vor Gericht.

Rudd sah die Morddrohung als Bagatelle an und fand die ursprüngliche Strafe unangemessen. Sein Anwalt argumentierte, sein Mandanten habe erhebliche Einbußen gehabt, weil AC/DC ohne ihn auf Tournee ging.

Der Richter in Tauranga ließ das nicht gelten. "Es ist alles andere als klar, ob die Band Rudd zum Zeitpunkt der Tat überhaupt haben wollte, bedenkt man seine Drogensucht und seine Geistesverfassung", urteilte er.

Die Hardrockband war schon vor der Verurteilung auf Distanz zu Rudd gegangen. AC/DC traten dieses Jahr mit Schlagzeuger Chris Slade unter anderem in Deutschland auf. Die nächsten Konzerte sind für November in Australien geplant.

dpa


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