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Obamas Amtsantritt

300 Hotelzimmer für Arme gemietet

In luxuriöser Umgebung sollen sozial Benachteiligte in den USA die Amtseinführung des gewählten Präsidenten Barack Obama verfolgen können.

Der Geschäftsmann Earl Stafford mietete für eine Million Dollar (rund 780.000 Euro) 300 Zimmer in einem Hotel im Zentrum Washingtons, damit auch Arme und Kranke Obamas Amtseinführung am 20. Januar gebührend feiern können. „Der Herr hat zu mir gesprochen und gesagt: ’Das ist es, was Du tun musst’“, sagte der 60-Jährige am Freitag auf einer Pressekonferenz in Washington über die Gründe seiner Spende.

Insgesamt will der Afroamerikaner tausend Menschen einladen - darunter sollen „mindestens ein Drittel“ Kranke, Arme und Menschen aus Randgruppen sein. „In den USA leiden heute viele Menschen. Warum soll man ihnen nicht eine Erfahrung bieten, von der sie ihren Kindern und Enkeln noch erzählen können?“, sagte Stafford. Außer den 300 Hotelzimmern mietete Stafford vier Suiten und einen Tanzsaal. Die Spende seiner Stafford-Stiftung beinhaltet zudem Mahlzeiten für alle geladenen Gäste. Sie dürfen zwischen dem 18. und 20. Januar drei Nächte in dem Hotel verbringen, das nur wenige Häuser vom Weißen Haus entfernt steht. Die Gäste will Stafford gemeinsam mit mehreren gemeinnützigen Organisationen auswählen.


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