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Im Rahmen einer ökumenischen Gedenkstunde wird mit einer Kranzniederlegung und Teelichten der Pogromnacht vom 9. November 1938 und der Verfolgung der Juden in Pattensen gedacht.

Im Rahmen einer ökumenischen Gedenkstunde wird mit einer Kranzniederlegung und Teelichten der Pogromnacht vom 9. November 1938 und der Verfolgung der Juden in Pattensen gedacht.
© Torsten Lippelt

Pattensen-Mitte

Kranz erinnert an die Pogromnacht

Mit einer ökumenischen Gedenkstunde und einer Kranzniederlegung am ehemaligen Standort der jüdischen Synagoge wurde am Donnerstagabend der sogenannten Pogromnacht am 9. November 1938 in Pattensen gedacht. In der Altstadt erinnern 13 Stolpersteine an die jüdischen Mitbürger, die während der Naziherrschaft verfolgt und deportiert wurden.

Pattensen-Mitte.  Im Gedenken an die Pogromnacht, am 9. November 1938, bei der deutschlandweit jüdische Synagogen von den Nationalsozialisten in Brand gesteckt worden waren, hatten am Donnerstag die evangelische St. Lucas-Kirchengemeinde und die katholische Pfarrgemeinde St. Maria traditionell zu einer ökumenischen Gedenkstunde eingeladen. Sie begann um 18.30 Uhr, in diesem Jahr in der St. Lucas-Kirche, am Corvinusplatz.Im Anschluss begaben sich die Teilnehmer dann schweigend von der Kirche zur nahe gelegenen Hofstraße und legten am Gedenkstein für die hier bis 1938 stehende Synagoge einen Kranz nieder. Dabei wurde auch der jüdischen Mitbürger gedacht, die während der Herrschaft der Nationalsozialisten auch in Pattensen verfolgt und schließlich deportiert wurden. Zahlreiche darüber hinaus mitgeführte und dazu gestellte Windlichter gaben der stillen Veranstaltung einen besonderen, feierlichen Rahmen.

Von Torsten Lippelt


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Pattensen ist ...

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  • ... Standort für ein großes Briefzentrum der Deutschen Post.
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