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Verbraucher Riester-Vorteil für junge Eltern
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14:20 05.08.2010
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Die Pflichtversicherung löst automatisch eine unmittelbare Förderberechtigung aus - auch dann, wenn man gar nicht erwerbstätig ist oder lediglich einen Minijob ausübt.

Wer sich in den ersten drei Lebensjahren des Kindes um dessen Betreuung kümmert, hat somit Anspruch auf die volle Förderung: Für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde bzw. wird, erhält eine Mutter (oder der Vater) pro Jahr eine Zulage von 300 Euro (statt 185 Euro für vor 2008 geborene).

Mindesteigenbetrag 60 Eur

Beispiel: Eine Mutter mit zwei Kindern – eines davon nach 2008 geboren – hat somit pro Jahr Anspruch auf 485 Euro Zuschuss für ihre Sprösslinge. Addiert man ihre eigene Grundzulage von 154 Euro hinzu, so spendiert ihr der Staat jedes Jahr 639 Euro. Die volle Zulage erhalten jedoch nur diejenigen, die jährlich vier Prozent des Vorjahres-Bruttogehalts (maximal 2.100 Euro) ansparen. Auch im ersten Jahr der Elternzeit gilt die Regelung, dass sich der Mindesteigenbeitrag am Vorjahreseinkommen orientiert. 2010 zählen also die Einkünfte aus 2009. Hatte sie vorher kein oder sehr geringes Einkommen, etwa 15.000 Euro, so fällt immer nur der Mindesteigenbetrag von 60 Euro im Jahr an (Sockelbeitrag). Die junge Mutter braucht somit nur fünf Euro pro Monat auf einen Riester-Vertrag einzahlen und bekäme die volle Zulage von 639 Euro – eine Förderquote von über 90 Prozent.

War die Mutter dagegen berufstätig, so wird im ersten einkommenslosen Erziehungsjahr der letztjährige Verdienst herangezogen, ab dem zweiten Jahr wären dann nur die 60 Euro fällig. Der Clou: Würde die Mutter nach der Elternzeit wieder in ihren Beruf einsteigen, so müsste sie im ersten Jahr nach der Elternzeit ebenfalls nur den Sockelbetrag von 60 Euro im Jahr einzahlen, da dann ja das „Null-Einkommen“ vom Vorjahr gilt.

biallo.de

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