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13:11 16.09.2010
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Das begehrte Edelmetall ist derzeit so teuer wie noch nie. Der bisherige Verkaufsrekord Mitte Juni lag bei 1.265 Dollar. Wer Gold in Euro kauft, kommt etwas besser weg. Auf Euro-Basis notiert das Edelmetall derzeit bei 972 Euro die Unze und damit ein gutes Stück unter dem Allzeithoch vom Sommer, als Gold 1.051 Euro kostete. Ähnlich begehrt wie Gold ist Silber. Das Edelmetall erreicht mit knapp über 20 US-Dollar eine neue Rekordmarke und strebt seinem Allzeithoch von knapp 21 Dollar unaufhaltsam entgegen. Die alte Rekordmarke liegt allerdings schon zweieinhalb Jahre zurück. Im März 2008 schloss der Silber-Kurs bei 20,92 Dollar. Im Zuge der Finanz- un d Wirtschaftskrise fiel er bis Oktober 2008 auf 8,88 US-Dollar, seither befindet sich der Silberpreis auf Erholungskurs.

Als Grund für den neuerlichen Goldpreisanstieg nennen Experten konjunkturelle Unsicherheiten. Die US-Konjunktur steht auf wackeligen Füßen und für viele europäische Länder erwarten Volkswirtschaftler Stagnation oder gar Rückgang des Wirtschaftswachstums. Auch die Banken- und Schuldenproblematik in Europa rückte zuletzt wieder verstärkt in den Focus. Sorgen vor anziehender Inflation veranlassen Investoren verstärkt in den Stabilitätsanker Gold zu investieren. Im Gegensatz zu Gold, das in erster Linie als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt, pxrofitiert der Silberpreis von gestiegener Nachfrage in der Industrie und dem verstärkten Wirtschaftswachstum rings um den Globus.

Goldfonds mit vielen Vorteilen

Anleger, die weder physisches Gold erwerben noch mittels Indexfonds (ETFs) auf den volatilen Goldpreis spekulieren möchten, können auf Goldfonds setzen. Diese aktiv gemanagten Aktienfonds investieren in Unternehmen, die in der Gold- und Edelmetallgewinnung, -verarbeitung und teilweise im Goldhandel tätig sind. Vorteil: Die Fondskurse sind nur teilweise vom Gold- und Silberpreis abhängig. Sie unterliegen vielmehr den erzielten Unternehmensergebnissen, und diese können auch bei fallendem Goldpreis positiv ausfallen und somit zu steigenden Aktienkursen führen.

Edelmetallaktienfonds erzielten zuletzt Spitzenrenditen, wie der Biallo.de-Fondsvergleich zeigt. So gewann der „JB MP Gold Equity“ binnen eines Jahres rund 65 Prozent an Wert, der “Nestor Gold” 54 Prozent, der „Earth Gold Fund UI“ 52 Prozent und der „DWS Invest Gold Precious Metals“ 42 Prozent. Viele Fonds sind allerdings erst kurze Zeit am Markt, ihre langfristige Qualität ist damit schwer einzuschätzen. Als Beispiele für bewährte Fonds gelten der „Nestor Gold“, der seit seiner Auflage vor acht Jahren bis heute eine Durchschnittsrendite von 10,5 Prozent erzielte sowie der österreichische „PIA Gold Stock A“, dessen Zehnjahresrendite beachtliche 15,4 Prozent erreicht. Der „JB MP Gold Equity” ist seit fünf Jahren am Markt und markiert bis heute eine Spitze nrendite von 21,6 Prozent.

Rabatt beim Fondskauf nutzen

Positiv: Aktienfonds, die in Minen- und andere Edelmetall-Unternehmen investieren, gewähren Anlegern indirekten Inflationsschutz, da Aktienbeteiligungen als Sachwerte gelten. Der Handel über die Bank oder die Börse ist flexibel und die Verwahrung der Fondsanteile im Bankdepot vergleichsweise preiswert und einfach. Im Gegensatz dazu benötigen teure Münzen oder Barren eine diebstahlsichere Verwahrung in einem Safe oder Bankschließfach – das verursacht höhere Kosten. Viele Banken gewähren Rabatte auf den Ausgabeaufschlag, so dass die Kaufgebühren in der Regel unter denen von Münzen oder Barren liegen. Beim Verkauf der Fondsanteile fällt allerdings Abgeltungsteuer an.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

biallo.de

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