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Verbraucher 3,0 Prozent und mehr bei bis zu vier Jahren
Mehr Verbraucher 3,0 Prozent und mehr bei bis zu vier Jahren
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13:25 16.09.2010
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Durchaus, denn einige Anbieter bieten deutlich mehr als die 1,93 Prozent, die es laut Biallo-Index durchschnittlich für Sparbriefe auf drei Jahre gibt.

Wer nicht ständig die Zinsentwicklung überwachen will, für den sind Sparbriefe eine interessante – und rentable – Alternative. Wer sich etwa 3,00 Prozent sichern möchte, muss hierfür mindestens zwei Jahre in den „Zinsring“ steigen. Deniz Bank und Santander Consumer-Bank sind bei den Sparbriefen auf zwei Jahre aktuell die Zins-Spitzenreiter. Mit 2,85 Prozent steht die Kölner ABC-Bank diesem Zins kaum nach. Um die Sicherheit ihrer Einlagen müssen sich Sparer keine Sorgen machen. Im Fall der Deniz Bank garantiert die österreichische Einlagensicherung 100.000 Euro; bei Santander und ABC-Bank sind die Gelder über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken e.V. sogar in Millionenhöhe abgesichert.

Wer eben diese Sicherheit sucht – und angesichts höherer Einlagen auch benötigt –, der ist auch mit dem Sparbrief der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft nicht schlecht bedient – 2,70 Prozent werden hier aktuell für die zweijährige Laufzeit geboten bei einem ganz eigenen Sicherungssystem der Wohnungsgenossenschaften.

Doppelte Laufzeit bringt fast ein Prozent mehr

Verlängern Sparer ihre Sparbrieflaufzeit um zwei Jahre, können sie bei den drei Spitzenreitern Bigbank, NIBC-Direct und DHB Bank sogar auf 3,70 bis 3,50 Prozent Zinsen kommen, die Santander Consumer-Bank legt denn einen Drittel-Prozentpunkt drauf, die ABC-Bank steigert sich um 0,25 Prozentpunkte auf genau 3,10 Prozent.

Bei diesem Anlagezeitraum bieten viele weitere Banken ihren Kunden den anvisierten Zinssatz von 3,00 Prozent und mehr: Darunter beispielsweise die SWK Bank (3,30 Prozent), die österreichische Auto-Bank (3,27 Prozent), Nordfinanz Bank (3,20 Prozent) die Bank of Scotland (3,15 Prozent) sowie Credit Europe Bank, Merkur Bank und Von Essen Bank (je 3,00 Prozent).

Auch hier schwankt die Höhe der Einlagensicherungen, allerdings sind Kundeneinlagen bei allen Instituten über die jeweilige Einlagensicherung der Herkunftsländer mindestens bis 100.000 Euro pro Person abgesichert. Ausnahme ist die Bank of Scotland. Bei ihr sind angelegte Gelder über die britische bzw. alternativ über die deutsche Einlagensicherung bis maximal 50.000 Euro geschützt.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

biallo.de

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