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Aktuelles Kein Schulabschluss: Welche Möglichkeiten Jugendliche haben
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12:12 01.03.2017
Start ins Berufsvorbereitungsjahr: Im BVJ lernen Jugendliche verschiedene Berufsfelder kennen und machen Praktika. Quelle: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
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Berlin

Wenn es mit dem Schulabschluss nicht geklappt hat, sehen die Jobchancen in der Regel düster aus. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten für Jugendliche ohne Abschluss, in den Beruf einzusteigen und den Abschluss gegebenenfalls nachzuholen. Einige Beispiele:

- Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme: Im Rahmen der

BvB können Jugendliche einen Beruf finden, der zu ihnen passt. Unter Umständen lässt sich auch ein Schulabschluss nachholen. Die

BvB soll die Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen. Sie wird von der Arbeitsagentur vor Ort vermittelt - über eine Teilnahme informieren sich Jugendliche also am besten dort. Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche, die die Schulpflicht erfüllt haben, aber noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben.

- Berufsvorbereitungsjahr: Das

BVJ richtet sich an Jugendliche, die keinen Hauptschulabschluss haben, gleichzeitig aber mindestens die achte Klasse bestanden haben. In einzelnen Bundesländern kann das BVJ anders heißen. Jugendliche lernen hier nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit verschiedene Berufsfelder kennen und machen Praktika. Auch hier gibt es die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen.

- Berufsfachschule: Nicht alle Berufe lassen sich im Betrieb erlernen - einige können nur an einer Berufsfachschule erlernt werden. Je nach Bildungsgang lässt sich hier auch ein Schulabschluss nachholen.

- Bundesfreiwilligendienst: Wer noch nicht so richtig weiß, in welche Richtung es überhaupt gehen soll, kann die Zeit mit dem

Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) überbrücken. Der Bufdi richtet sich an Bürger, die ihre Schulpflicht absolviert haben - einen Schulabschluss müssen sie aber nicht haben. Die Einsatzzeit ist für Bufdis in der Regel ein Jahr, sie kann aber auf sechs Monate verkürzt werden. Schulabgänger arbeiten etwa bei der Feuerwehr, in Kitas oder bei Rettungsdiensten.

dpa

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