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Führungskräfte leiden häufiger unter psychosomatischen Beschwerden als andere Arbeitnehmer. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Führungskräfte leiden häufiger unter psychosomatischen Beschwerden als andere Arbeitnehmer. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Psychosomatische Beschwerden

Führungskräfte gehen öfter an ihre Leistungsgrenze

Führungskräfte leiden unter Stress im Job genauso, wie andere Arbeitnehmer - sogar oft mehr, wie eine Untersuchung zeigt. Denn oftmals wird erwartet, dass sie mehr als andere leisten und über ihre eigenen Grenzen hinaus gehen.

Dortmund. Führungskräfte haben oft mit deutlich höheren Arbeitsanforderungen zu kämpfen als reguläre Arbeitnehmer. Der Termin- und Leistungsdruck ist zum Beispiel höher.

Zudem müssen sie häufig verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen und bei der Arbeit sehr schnell sein oder über ihre Leistungsgrenze hinausgehen. Das zeigt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Gleichzeitig haben Führungskräfte zwar mehr Ressourcen, um diese Herausforderungen zu bewältigen. So können sie ihre Arbeit selbst einplanen oder Unterstützung von Kollegen einfordern.

Trotzdem leiden Arbeitnehmer in einer Chefrolle häufiger unter psychosomatischen Beschwerden. Das sind zum Beispiel Reizbarkeit, Erschöpfung oder Schlafstörungen. Sie treten vor allem bei den Führungskräften auf, die häufig die Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit überschreiten.

dpa


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