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Klasse M5 Unser Besuch im Kinderkrankenhaus auf der Bult
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15:46 20.03.2017

Normalerweise geht man in das Kinderkrankenhaus nur, wenn man krank ist. Wir hatten das große Glück, dass wir uns einmal umschauen durften und sogar einen Chefarzt kennen gelernt haben.

Wir haben uns mit Herrn Bönsch und Frau Niedenfür getroffen, die uns viel über das Kinderkrankenhaus auf der Bult erzählt hat.

Im Kinderkrankenhaus auf der Bult gibt es insgesamt 65 Zimmer für die Patienten. Diese Patienten können auf verschiedenen Stationen behandelt werden. Dazu gehören die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Neugeborenen-Station, die Kinderchirurgie oder die Radiologie.
Es gibt insgesamt 600 Mitarbeiter. Davon sind 132 Ärzte und Ärztinnen, 40 Angestellte in der Verwaltung. Dazu kommen noch Krankenschwester, Köche und Handwerker. Nicht zu vergessen, die Klinik-Clowns, die die kranken Kinder jeden Mittwoch besuchen. Das Essen in der großen Küche ist speziell die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet. Das bedeutet, auf Allergien und Unverträglichkeiten wird Rücksicht genommen. Man darf aber auch jeden Tag Nudeln mit oder ohne Tomatensoße essen.

Die Ärzte und Ärztinnen des Kinderkrankenhauses arbeiten insgesamt 8,5 Stunden am Stück. Es sei denn, es passiert ein Notfall. Der Hubschrauber der Klinik ist im letzten Jahr insgesamt 60 Mal gelandet.

Herr Guthmann ist Chefarzt der Neonatologie, das bedeutet, er kümmert sich um die kranken neugeborenen Babys. Er hat uns viele Fragen beantwortet.

Wir wollten von ihm wissen, wie lange er schon im Kinderkrankhaus arbeitet. Er hat uns erzählt, dass er bereits seit 26 Jahren dort ist und er immer noch gerne Kindern beim Gesund werden hilft. Wenn er Bereitschaft hat, muss er auch im Krankenhaus schlafen. Wir haben ihn gefragt, was sein schönstes und traurigstes Erlebnis im Krankenhaus war. Herr Guthmann hat gesagt, dass er es besonders schön fand, wie ein Baby mit 600g auf die Welt und mit einem starken Willen überlebt hat und inzwischen 10kg wiegt. Sein traurigstes Erlebnis war, mitzuerleben, als Eltern ein krankes Baby zurückgelassen haben und dann zur Adoption freigegeben haben.

Nach dem wir die ganzen Fragen gestellt haben, durften wir uns noch ein bisschen umschauen. Besonders interessant fanden wir die Kinderradiologie. Das ist ein Raum, in dem Fotos von den Knochen im Körper gemacht werden können.

Wir bedanken uns für die Zeit und das Interview bei Herrn Bönsch, Frau Niedenfür und Herrn Guthmann.

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