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Südstadtschule

Das Meer ertrinkt im Müll und wir müssen es stoppen

Sebastian und Bennet, Klasse M5, Südstadtschule

Jedes Jahr kommen fast neun Millionen Tonnen Kunststoff in die Meere. 20% kommen von den Schiffen. Der andere Teil gelangt vom Festland über Flüsse, Windverwehung und Abwasserkanäle  in das Meer. Der Kunststoff wird von den Meeresstrudeln in fünf Teilen des Ozeans gesammelt, die so groß sind wie Deutschland. Aber das ist noch nicht alles. Das Plastik zersetzt sich sehr langsam. Die zersetzten Teile sind so klein, das Fische und Garnelen es für Futter halten und auffressen. Wir Menschen fischen diese Tiere aus dem Meer heraus und essen diese wiederum auf. Das Mikroplastik, so nennt man es, verursacht, dass in unserem Köper Krankheiten vorkommen, die auch tödlich sein können.

Um das zu verhindern, schaffen schon manche Supermärkte die Plastiktüten ab. Auch wir können dazu beitragen, das weniger Kunststoff in die Meere geraten. Zum Beispiel könnten wir darauf achten, Früchte und Gemüse zu kaufen, die keine Verpackung haben. Oder wir bringen unsere Verpackungen zum Einkaufen selber mit. Das geht besonders gut in verpackungsfreien Läden, von denen es einen auch in Hannover gibt. Leer gegessene Marmeladengläser können zum Beispiel mit Jogurt oder Linsen befüllt werden. Oder aus zu klein gewordenen Hemden und Hosen kann man Beutel nähen, um beispielsweise Schokolade, Nüsse oder Getreide rein zu füllen. Auf diese Weise können wir Müll zu Verpackungen machen, die Plastikmüll vermeiden. 


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