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Stadtschule Wunstorf

Taekwondo ist ein schöner Kampfsport

Thanh Tung, Anton, Noah und Berksan,  Klasse 4c, Stadtschule Wunstorf

Schon seit mehr als 25 Jahren macht Heidi Reh Taekwondo. Taekwondo ist eine Selbstverteidigungskampfkunst aus Korea. Taekwondo ist ein sehr alter Kampfsport, den es seit ungefähr 1,5 Jahrtausende gibt. Manche Leute glauben, es ist auch 4000 Jahre alt. Der Name Taekwondo besteht aus drei Teilen taekwondo. Tae steht für alle Fußtechniken, die man macht, kwon steht für alle Handtechniken und do steht für den Weg der geistigen Entwicklung.

Beim Taekwondo kann man durch Prüfungen nacheinander verschiedene Graduierungen, so genannte „Kup“, erreichen, die man am Gürtel erkennen kann, zum Beispiel weiß-gelb, gelb, gelb-grün, grün, grün-blau, blau, blau-braun oder blau-rot. Danach kommt braun-schwarz (bzw. rot-schwarz) und als nächstes der Schwarzgürtel, das nennt man dann Dan. Und dann fängt man sozusagen wieder von Neuem an. Dann gibt es den 1., den 2., den 3., den 4. bis zum 9. Dan. Aber die kann man dann nicht mehr alle ganz so einfach machen. Für jede Gürtelstufe gibt es Vorgaben, eine Prüfungsordnung.

Heidi Reh hat ganz normal als Weißgürtel angefangen und hat jetzt den 3. Dan.

Beim Taekwondo trainiert man viel, denn es ist eine Selbstverteidigungskampfkunst. Man trainiert z. B. Grundtechniken, Formenlaufen – das ist ein Kampf gegen Gegner, die man sich nur vorstellt - richtigen Kampf, Selbstverteidigung und man schult dabei auch Gleichgewicht, Koordination und Reaktion. Heidi Reh mag ganz besonders, dass man eigentlich für den ganzen Körper etwas tut, von Kopf bis Fuß, auch für die mentale Entwicklung. Man lernt Selbstbeherrschung. Ein wichtiger Part ist die Selbstverteidigung. Man tut viel für die Gelenke und Muskeln. Eigentlich ist Taekwondo ein Ganzkörpersport. Frau Reh erklärt uns, warum Kampfsportler so schreien. Das Schreien ist eigentlich der so genannte Gihap. Gi ist die Energie. Hap bedeutet Sammlung oder Vereinigung. Das ist kein einfaches Schreien, sondern eine Atem- und Anspannungstechnik, um die Energie aus dem Ki aus dem Zentrum nach außen auf die Technik zu bringen. Je mehr Energie man da reinbringen kann von innen, desto weniger Kraftaufwand braucht man, um Wirkung zu erzielen bzw. umso größer ist die Wirkung. Wenn jemand Lust hat Taekwondo zu machen, rät Frau Reh in einen Taekwondo-Verein oder eine Schule zu gehen. Fast auf der ganzen Welt kann man das lernen.


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