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Stadtschule Wunstorf

Interview mit Herrn Eberhardt

Daniel, Finn und Justus,Klasse 4c, Stadtschule Wunstorf.

Herr Eberhardt findet seinen Beruf sehr schön und er macht ihm viel Spaß, aber auch viel Arbeit. Bei der Arbeit hat er zwei Funktionen. Er leitet ein großes Rathaus mit 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 70 Millionen Euro im Jahr an Umsatz. Er trifft viele Entscheidungen. Gleichzeitig repräsentiert der Bürgermeister die Stadt nach außen. Seine Gäste waren zum Beispiel der Dalai Lama, der Bundespräsident und der Ministerpräsident. Herr Eberhardt hat sie begrüßt und mit ihnen gesprochen. Also muss der Bürgermeister ordentlich arbeiten und die Stadt repräsentieren. Er nimmt auch an Ratssitzungen teil und muss Rede und Antwort stehen, wenn die Ratsmitglieder kritisch fragen. Herr Eberhardt wurde drei Mal zum Bürgermeister gewählt. Herr Eberhardt hat gesagt, dass man als Bürgermeister keine Ausbildung braucht. Er selbst ist Verwaltungsjurist, war lange Zeit im Innenministerium in Hannover beschäftigt und hat eine Verwaltungsausbildung gemacht. Das findet er auch ganz wichtig für seinen Beruf, damit man Akten lesen kann und weiß, wie eine Verwaltung funktioniert. Jeder, der über 23 Jahre alt ist, kann Bürgermeister werden. Herr Eberhardt findet an Wunstorf die Fußgängerzone sehr schön. In der Umgebung findet er die Sigwardskirche in Idensen, den Fliegerhorst und das Steinhuder Meer schön. Als Bürgermeister darf Herr Eberhardt die Bürgermeisterkette tragen, zum Beispiel beim Schützenfest oder bei offiziellen Anlässen. Wenn er Besuch vom Ministerpräsidenten bekommt, dann darf er die ummachen. Die Kette ist mit Medaillen und Wappenbildern verziert und aus Edelmetallen. Sie wiegt 519g. Als Bürgermeister geht Herr Eberhardt jeden Morgen gerne ins Rathaus. Denn dort arbeitet er, sogar am Sonntag. Es gibt auch viele Termine, wo er woanders hin muss. Es sind 50 Prozent Büroarbeit und 50 Prozent Außentermine. Bei der Arbeit ist er fröhlich und freut sich, dass er mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern reden kann. Mit den Bürgerinnen und Bürgern unterhält er sich auch gerne und geht gerne in die Schulen und schaut sich an, was da so passiert. Wenn er Menschen helfen kann, dann freut ihn das. Herr Eberhardt hat einen Amtseid als Bürgermeister geleistet. Er muss nach Recht und Gesetz handeln. Er leitet den Verwaltungsausschuss. Dieser entscheidet über die Geschicke der Stadt. Der Verwaltungsausschuss nennt sich kleiner Rat und es gibt auch einen großen Rat. Die Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsausschuss findet er ganz wichtig. Wenn er anderer Meinung ist oder einen anderen Vorschlag machen möchte, dann muss man immer Kompromisse suchen. Und das findet er als das Allerwichtigste als Bürgermeister, dass man die Gabe hat, Kompromisse zu finden. Herr Eberhardt joggt jeden Morgen eine halbe Stunde durch das Gut Düendorf. Er liest auch gerne die Tageszeitung und eine Wochenzeitung, den Spiegel. Er interessiert sich sehr für Geschichte und liest gerne Bücher darüber. Außerdem sammelt er Briefmarken und spielt gerne Doppelkopf.


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