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Inklusiver Sport kann Berührungsängste abbauen.

Inklusiver Sport kann Berührungsängste abbauen.© iStockphoto.com/kali9

Breitensport

Voraussetzungen müssen stimmen

Inklusiver Breitensport ist ein Wunsch vieler, aber noch keine Wirklichkeit. Was für die Spitzenathleten des deutschen Behindertensports schon in der Vorbereitung auf die Wettkämpfe ganz selbstverständlich ist, steckt im Breitensport noch in den Kinderschuhen: das gemeinsame Training von Sportlern mit und ohne Behinderung.

Eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Aktion Mensch zeigt, dass gerade einmal 9 Prozent der Deutschen regelmäßig an gemeinsamen Trainingseinheiten von Menschen mit und ohne Behinderung teilnehmen.

Lediglich in der jüngeren Zielgruppe ist der inklusive Sport etwas weiter verbreitet, rund jeder Siebte (14 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen betreibt ihn regelmäßig. Das Interesse an und der Wunsch nach inklusiven Trainingsmöglichkeiten bei den Befragten ist dagegen groß. Zwei Drittel (67 Prozent) halten es für wünschenswert, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben.

Dafür braucht es jedoch die richtigen Voraussetzungen: Rund die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) wünscht sich vor allem mehr inklusive Sportangebote. Noch entscheidender ist aus Sicht der Befragten die Förderung geeigneter Trainingsvoraussetzungen. So sind für drei Viertel (75 Prozent) Aspekte wie barrierefreie Sportstätten oder geschulte Trainer entscheidend für den Ausbau des inklusiven Breitensports. Und auch mehr Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung sind für nahezu drei von vier Befragten (73 Prozent) elementar, um Berührungsängste abzubauen.


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