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Gesundheit

Weißbrot ist okay

Weißbrot ist ungesund und landet direkt auf den Hüften - so lautet die gängige Meinung über helle Brötchen, Toast und Ciabatta. Trotzdem schmecken die Weißbrotvariationen gut und niemand möchte konsequent darauf verzichten.

München. "Das muss man auch nicht", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Claudia Osterkamp-Baerens aus München. "Entscheidend ist, wie man das Weißbrot mit anderen Lebensmitteln kombiniert."

Weißbrot hat rund 60 Prozent weniger Mineralstoffe und 50 Prozent weniger Vitamine als Vollkornbrot, sagt Osterkamp-Baerens: "Und in der üblichen Frühstückskombination mit Marmelade, Honig oder Schokocreme sättigt es viele Menschen nur recht kurz." Wer statt süßem Belag, Käse oder Schinken auf das Weißbrot legt, erreiche schon mal einen größeren Sättigungseffekt. "Und wer sich einen Tag ohne Schokotoast nicht vorstellen kann, kombiniert einen Joghurt oder ein Schälchen Quark dazu, vielleicht sogar mit einem klein geschnittenen Apfel darin".

In Sachen Mineralstoffe und Vitamine wäre es wichtig, bei anderen Mahlzeiten auch mal die Vollkornprodukte auf den Teller zu bringen. Mittags könnte das Vollkornreis sein anstelle von weißem Reis und nachmittags ein kleines Haferflockenmüsli statt Kuchen oder Kekse. Dann stimmt die Tagesbilanz wieder.

dapd


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