Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Fit & Gesund Warum Wattestäbchen fürs Ohr tabu sind
Mehr Gesundheit Fit & Gesund Warum Wattestäbchen fürs Ohr tabu sind
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:20 21.02.2018
Wattestäbchen steckt man besser nicht ins Ohr. Quelle: Hans Wiedl
Berlin

Er sieht bräunlich und ein bisschen ekelig aus. Deswegen wollen viele Menschen ihren Ohrenschmalz gerne loswerden. Ihm mit Wattestäbchen zu Leibe zu rücken, ist aber keine gute Idee.

Was er kann?

Ohrenschmalz schützt den Gehörgang. Die Talgdrüsen auf der Haut produzieren dieses Gemisch aus Fetten, um den pH-Wert der Haut niedrig zu halten. So können Keime schlechter überleben. Außerdem fängt die Schutzschicht winzige Fremdkörper ab, die im Ohr nichts zu suchen haben. Mit mangelnder Hygiene hat der Schmalz im Ohr also nichts zu tun. Braun wird er nur, wenn er mit Luft in Kontakt kommt.

Was also tun?

Auf keinen Fall versuchen, den Schmalz mit Wattestäbchen aus dem Ohr zu holen. "Das funktioniert nicht", sagt Steffen Knopke, Oberarzt an der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Berliner Charité. "Man muss sich das vorstellen wie bei einer Toilette und der Toilettenbürste", erklärt er. Mit dem Stäbchen drückt man den Schmalz nur noch weiter ins Ohr hinein. Knopke rät, nach dem Duschen mit einem Tuch zu entfernen, was sich direkt in der Ohrmuschel angesammelt hat. Ansonsten gilt: Nur wenn der Schmalz das Ohr verstopft, muss er raus. Das Entfernen übernimmt dann aber ein Arzt.

dpa

Innerhalb einer Familie steckt man sich schnell mit einer Erkältung oder Magen-Darm-Keimen an. Wer dem Einhalt gebieten will, braucht eine anständige Husten-Schnupfen-Etikette. Gegen die umweltstabilen Erreger hilft vor allem Reinlichkeit.

21.02.2018

Lugt die Sonne wieder öfter zwischen den Wolken hervor, zieht es viele ins Freie. Wer sich ohnehin mit Freunden im Park trifft, kann das gleich mit einer Runde Bewegung verbinden. Bei diesen Sportarten hält man sich fit - ohne knallhartes Training.

21.02.2018

Eine Kölner Ärztin will raus aus dem Ärztebewertungsportal Jameda und siegt nun vor dem Bundesgerichtshof: Ihr Profil muss entfernt werden - und Jameda sein Geschäftsmodell umkrempeln. Einen grundsätzlichen Löschanspruch für Ärzte gibt es jedoch weiter nicht.

20.02.2018