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Viele Versandapotheken erhöhen den Stück-Preis von Tabletten, Kapseln und Ampullen, wenn sie die Arzneien in größeren Packungen verkaufen.

Viele Versandapotheken erhöhen den Stück-Preis von Tabletten, Kapseln und Ampullen, wenn sie die Arzneien in größeren Packungen verkaufen. © Matthias Hiekel/dpa

Gesundheit

Bei rezeptfreien Arzneien den Preis pro Pille ausrechnen

Umso mehr Inhalt eine Packung enthält, desto günstiger wird das Produkt. Diese Regel gilt jedoch nicht für rezeptfreie Medikamente. Verbraucher müssen daher gut rechnen, um ein Schnäppchen zu machen.

Berlin. Wenn eine einzelne Vitamin-Ampulle in der 30er-Packung 1,64 Euro kostet, dann dürfte sie in der 200er-Packung doch billiger sein - oder? Nicht unbedingt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat die Angebote mehrerer Versandapotheken unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Rezeptfreie Tabletten, Kapseln oder Ampullen in größeren Packungen kosten pro Stück manchmal mehr als in kleineren. Problematisch sei, dass dies auf den ersten Blick schwer zu erkennen ist, kritisieren die Verbraucherschützer. Denn anders als bei Salben sei es bei rezeptfreien Tabletten und Kapseln nicht vorgeschrieben, einen Grundpreis pro Tablette anzugeben. Online-Käufer sollten also genau nachrechnen, ob sich der Kauf einer Großpackung lohnt.

Grundsätzlich legt jede Apotheke bei rezeptfreien Arzneien den Preis selbst fest. Auch in der Apotheke um die Ecke lohnt es sich also, nachzurechnen. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten ist der Preis dagegen über die Arzneimittelpreisverordnung geregelt, erläutert die Bundesapothekerkammer.

dpa


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