Navigation:
Sparda-Bank Hannover
Ein selbst verfasstes Testament muss handschriftlich sein.

Ein selbst verfasstes Testament muss handschriftlich sein.© iStockphoto.com/ PeJo29

Vererben

Den letzten Willen regeln

Zwei Wege zur amtlichen Verwahrung des Testaments.

Hannover. Wer sein Erbe regeln will, sollte ein Testament verfassen. Für die amtliche Verwahrung des Dokuments gibt es zwei Wege: Einer führt über einen Notar. Dieser berät zur Ausgestaltung des Testaments, erstellt den Entwurf und beurkundet den letzten Willen. Vom Notar wird das Testament zur Verwahrung an das zuständige Amtsgericht übergeben und außerdem im Zentralen Testamentsregister eingetragen.

Bei der Suche nach einem Notar hilft das Portal der Bundesnotarkammer weiter, auch in Branchenbüchern oder über Web-Suchmaschinen wird jeder fündig. Die Notarkosten sind abhängig vom Nettovermögen des Testierenden. Dazu kommen Hinterlegungskosten für die Aufbewahrung beim Amtsgericht und der Registereintrag.

Das Testament kann auch selbst verfasst und bei einem Amtsgericht hinterlegt werden. Einreichen darf es der Testierende per Post, persönlich oder er lässt es einen Dritten vorbeibringen. Auch hier fallen Hinterlegungskosten an. Wer sein Testament selbst verfasst und dem Nachlassgericht gibt, sollte bedenken: Die Behörde prüft es nicht auf formelle oder inhaltliche Fehler. Ist das Dokument dadurch unwirksam, gilt nach dem Tod im Zweifel die gesetzliche Erbfolge. Wer selbst ein Testament aufsetzt, muss das handschriftlich machen, Verfassungsort und -datum festhalten und unterschreiben.


Anzeige
DAX
Chart
DAX 13.158,50 +0,42%
TecDAX 2.544,00 +0,47%
EUR/USD 1,1754 -0,10%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation