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Interaktive Hilfe: VIA4all basiert auf Lernvideos, praktischen Übungen und weiteren Funktionen, die die Teilnehmer im eigenen Tempo nutzen können.: VIA4all basiert auf Lernvideos, praktischen Übungen und weiteren Funktionen, die die Teilnehmer im eigenen Tempo nutzen können.

Interaktive Hilfe: VIA4all basiert auf Lernvideos, praktischen Übungen und weiteren Funktionen, die die Teilnehmer im eigenen Tempo nutzen können.© Hannoversche Werkstätten

Hannoversche Werkstätten

Interaktives Lernprogramm hilft ins Berufsleben

Die Hannoverschen Werkstätten kooperieren mit der Technischen Universität Dortmund.

Das Nutzen von Tablets und Smartphones ist aus dem heutigen Alltag junger Menschen nicht mehr wegzudenken. Deshalb haben die Hannoverschen Werkstätten in Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund ein E-Learning- Angebot für Menschen mit und ohne Handicap entwickelt. Dabei geht es um interaktive Lernvideos für alle, genannt VIA4all. Direkt am Arbeitsplatz können sich Teilnehmer der Hauswirtschaft auf dem Tablet bereits acht Lernvideos zum Umgang mit Techniken und Geräten anschauen. Der Vorteil ist, dass sie dabei ihr Lerntempo selbst bestimmen können. In den Videos sind wichtige Zusatzinformationen eingefügt. Die Lernvideos sind in ein Kurssystem eingebunden. Mit Übungen zur Überprüfung des gelernten Wissens und weiteren Funktionen (virtuelles Klassenzimmer, Blog) wird VIA4all vervollständigt.

Ausgezeichnetes Konzept

Doch was ist das Besondere an VIA4all? Die Inhalte orientieren sich an zertifizierten Qualifizierungsbausteinen. Die Teilnehmer können sich nun mit dieser neuen Methode selbstständig auf eine Prüfung vorbereiten – auch zu Hause. Die Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung können dabei den Lernfortschritt begleiten. Unterstützungselemente wie Leichte Sprache, Vorlesefunktionen, Piktogramme und animierte Grafiken bieten individuelle Hilfestellungen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen verlieh VIA4all auf der Werkstätten- Messe im März den Exzellent- Preis in der Kategorie Kooperation. Auch Bundesbildungsministerin Johanna Wanka lobte bei einem Besuch im April in Hannover die Vorreiterposition des innovativen E-Learnings und zeichnete VIA4all als Projekt des Monats aus. Im Juni wurde das Projekt im Reichstagsgebäude in Berlin auf dem Werkstättenkongress der CDU/CSU als besonderes Beispiel in der beruflichen Bildung vorgestellt.

Die Bildzeichen bilden eine ganze Bandbreite von Motiven und Situationen ab – vom Sportler mit Behinderung über Personen im Rollstuhl bis hin zu Gebärden.

InKlumojIS Die Bildzeichen bilden eine ganze Bandbreite von Motiven und Situationen ab – vom Sportler mit Behinderung über Personen im Rollstuhl bis hin zu Gebärden.

Sponsoren werden gesucht VIA4all ist inzwischen ein fester Bestandteil in der beruflichen Bildung der Hannoverschen Werkstätten. Jedoch enden die EU-Fördermittel durch das Bundesministerium im Dezember. Für den weiteren Ausbau von VIA4all und dessen breit gefächerte Nutzung werden jetzt Sponsoren gesucht, die durch finanzielle Unterstützung in der Anschaffung der Hard- und Software den Einsatz von VIA4all in weiteren Berufsfeldern der Werkstatt ermöglichen. Ansprechpartner ist Koordinator Stefan Wagner-Vandamme.

Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie unter http://www.hw-hannover.de/bildung/via4all/.


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Notruf für die Stadt Hannover

Notrufsäulen im Stadtgebiet sollen Hilfesuchenden weiterhelfen

Krankentransport, ärztlicher, zahnärztlicher und tierärztlicher Notdienst, Gift-Notruf, Hilfe bei psychischen Problemen oder Schwangere in Not - hier finden Sie die wichtigsten Notruf-Telefonnummern.

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