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Mitten im Leben
Engagement: Beim SoVD kann jeder mitmachen – derzeit engagieren sich etwa 11 000 Ehrenamtliche.

Engagement: Beim SoVD kann jeder mitmachen – derzeit engagieren sich etwa 11 000 Ehrenamtliche.© Sami Atwa

SoVD

Einsatz auf allen Ebenen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) macht sich für Menschen mit Behinderung stark.

Welches Merkzeichen brauche ich, damit ich auf einem Schwerbehindertenparkplatz parken darf? Wie beantrage ich einen Schwerbehindertenausweis? Mit diesen und vielen anderen Fragen kommen Menschen zum Sozialverband Deutschland (SoVD). In über 60 Beratungszentren in Niedersachsen – drei davon in der Region Hannover – stehen Fachleute Ratsuchenden zur Seite. Sie füllen Anträge aus, legen Widerspruch ein und klagen sogar vor dem Sozialgericht. Dabei geht es aber nicht nur um das Thema Behinderung, sondern auch um Rente, Pflege, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht. Und der Erfolg gibt Niedersachsens größtem Sozialverband recht: 2016 hat er mehr als 27 Millionen Euro an einmaligen Zahlungen für seine Mitglieder erstritten.

SoVD kümmert sich auch um politische Angelegenheiten

Der SoVD vertritt auch politisch seine mehr als 285 000 Mitglieder. Ein Dauerthema auf der Verbandsagenda ist die Inklusion. Seit vielen Jahren setzt sich der SoVD dafür ein, dass Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Ein Schwerpunkt ist dabei die inklusive Bildung, also das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung. Dabei guckt der Verband der Politik ganz genau auf die Finger und mischt sich ein. So kritisiert er beispielsweise den Koalitionsvertrag der neuen Regierung in Niedersachsen: Es gebe zu viele Ausnahmen in der Umsetzung der Inklusion.

Bereits im Landtagswahlkampf hatte der SoVD sich gegen eine Pause bei der Inklusion ausgesprochen und mit der Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ ein Zeichen gesetzt. Mit einer Kundgebung auf dem hannoverschen Kröpcke hat der Verband auf seine Forderungen aufmerksam gemacht und wird dies auch 2018 weiter tun.

Dabei kämpft der SoVD nicht nur gegen die Barrieren in Köpfen, sondern auch gegen Barrieren in Gebäuden. Unterstützt wird er von etwa 11 000 Ehrenamtlichen in ganz Niedersachsen. Sie entwickeln verschiedene Projekte und überprüfen zum Beispiel Wahllokale, Rathäuser, Apotheken, Krankenhäuser oder Ähnliches auf ihre Barrierefreiheit. Ist diese gegeben, verleihen die SoVDOrts- und Kreisverbände die Plakette „Überlegt geplant, an alle gedacht“.

Weitere Informationen unter www.sovd-hannover.de.


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