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Restauranttests „Lang nuong Nambo“: Köstlichkeiten aus fünf Ländern
Mehr Essen & Trinken Restauranttests „Lang nuong Nambo“: Köstlichkeiten aus fünf Ländern
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13:49 19.03.2019
Chefin Adina Nguyen präsentiert Gegrillten Tintenfisch Teriyaki, Sesam mit Wokgemüse.

 

Ambiente

Vor drei Jahren haben wir schon einmal hier gesessen, damals hieß das Restaurant „Mui Ne“ und hat leider schließen müssen. Nach längerer Gastro-Pause an der Kreuzung von Ihmer Landstraße und der B 217 ist mit dem Lang nuong Nambo ein vietnamesisches Restaurant eingezogen, das Spezialitäten aus fünf Ländern verspricht: Vietnam natürlich, aber auch Japan, China, Thailand und Südkorea. Wir sitzen in einem von zwei hellen Gasträumen in einer nett mit echter Rose und lachendem Porzellan-Buddha dekorierten Ecke.

Im Test: „Lang nuong Nambo“ in Ronnenberg. Quelle: Michael Wallmüller

Service

Begrüßt werden wir von einer Frau, die schüchtern erklärt, sie arbeite erst den zweiten Tag im Lokal. Aber auch der Serviceleiter und die Chefin kümmern sich um uns. Lächelnd, aber asiatisch-sachlich. Der Mann kann zu wenig Deutsch für ein längeres Gespräch, die Chefin hat zu wenig Zeit. Nur sie darf kassieren, hier hat eindeutig die Frau das Sagen. Es ist einiges zu tun, neben uns sind fünf weitere Tische belegt, immer wieder werden Außer-Haus-Bestellungen abgeholt. Scheinbar hat das Restaurant, das den Namen eines vietnamesischen Fischerdorfes trägt, schon nach sechs Wochen seine Kundschaft gefunden. Die selbstgemachten Getränke dauern zehn Minuten, die Suppe ist nach 15 Minuten da. Vor- und Hauptspeisen werden gemeinsam gereicht, nach 25 und 35 Minuten. So soll es sein.

Essen und Trinken

Auf der üppigen Speisekarte fallen uns zuerst putzige Wortkreationen auf, so finden sich Bundsalat (ein bunter Salat) und Reisdünnnudelsalat (ein Schüsselgericht mit dünnen Reisnudeln) unter den rund 70 Positionen. Begeistert sind wir schon einmal, dass neben Cola und Schorlen bei den Getränken zehn Eigenkreationen locken. Der Grüne Tee mit Apfelsaft und Ingwer (0,5 Liter für 4,20 Euro) ist genauso lecker und erfrischend wie mein Mango-Lassi (0,3 Liter für 3,80).

Die Thai-Suppe Tom Yum mit Hühnerfleisch, Kokosmilch, Zitronengras und gelbem Curry für die Farbe (3,50 Euro) ist pikant und von köstlichem Aroma – und wird entsprechend ausgekostet bis zum letzten Löffel. Klasse sind die vier Frühlingsrollen mit Garnelen-Gemüse und Fisch-Chili-Sauce (vier Euro), auf den Gurkensalat (drei Euro) hätte ich verzichten können, weil auch mein Hauptgericht mit einer Salatbeilage daherkommt.

Meine Frau hat sich für die vietnamesische Reisbandnudelsuppe mit Hühnerfleisch (9,80 Euro) entschieden, frischer Koriander und Lauch geben der großen Schüssel Kraft und Pfiff. Noch besser habe ich es getroffen: Der Hühnerfleisch-Spieß für 9,80 Euro entpuppt sich als Portion mit sechs perfekt gegrillten Spießen mit Erdnussflocken auf einem saftig-würzigen Bett aus Gemüse mit Teriyaki-Sauce. Nur mit Mühe schaffe ich den Teller und bin glücklich.

Im Test: „Lang nuong Nambo“ in Ronnenberg. Quelle: Michael Wallmüller

Fazit

Parkplätze vor der Tür, eine Auswahl mit Spezialitäten aus fünf asiatischen Ländern, frische Zutaten, handwerkliches Können, perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis: ganz viel spricht für einen Besuch des neuen Ronnenberger Treffpunktes für fernöstliche Küche. Wir werden wiederkommen.

  • Für Kinder geeignet
  • Hunde willkommen
  • Veganes Gericht
  • Kein Raucherzimmer
  • Nicht barrierefrei
  • Barzahlung, EC, zur Not Kreditkarte

Lang nuong Nambo Hamelner Straße 8 30952 Ronnenberg

05109/ 5643469

Das Restaurant im Internet

Öffnungzeiten: Di. bis So. von 11.45 bis 15 und von 17.30 bis 22 Uhr.

Von Christoph Dannowski

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