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STARKES DUO: Juri Duchan und seine Mutter Irina bieten leckere Küche und starke Cocktails. Am Eingang ist durch eine Tür der Restaurantraum zu sehen.

STARKES DUO: Juri Duchan und seine Mutter Irina bieten leckere Küche und starke Cocktails. Am Eingang ist durch eine Tür der Restaurantraum zu sehen.© Frank Wilde

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Internationale Küche

Die neue Esskultur in Döhren

Seit etwas mehr als sechs Wochen hat Döhren einen tollen Geheimtipp: Das „Esskult“ von Juri Duchan (26) in der Wiehbergstraße bietet in einem entspannten Ambiente leckere und originelle Küche – und alle vier Wochen eine neue Karte mit 17 Gerichten.

Ambiente
Betreiber Juri Duchan hat sich für eine stilvolle Einrichtung entschieden. Wer das „Esskult“ betritt, findet zur rechten Hand den Bar-Bereich mit hohen Tischen und Hockern. Links geht es in das Restaurant. Beide Bereiche haben rote Wände, die Fenster und Wandeinlässe sind weiß abgesetzt. Das Mobiliar besteht aus dunklem Holz, die Stühle sind mit einem roten Überzug gepolstert. Ein Ambiente, das in jeder Jahreszeit gemütlich ist.

Publikum
An dem Donnerstagabend essen mit uns Paare verschiedenen Alters zusammen – allerdings ist wegen der Hitze nicht ganz so viel los.

Service
Juri Duchan, der die Gastwirtschaft Wichmann und das Kongresszentrum HCC als gastronomische Stationen in Hannover vorweisen kann, bedient selbst. Er macht das zuvorkommend und hat auf jede Frage eine Antwort. Einzig zwischen Vor- und Hauptspeise lässt er uns nicht genug Zeit. Wir haben jeder noch eine der Steinofenschnitten auf unserem Teller, als der Hauptgang serviert wird.

Essen und Trinken
Die Karte im „Esskult“ wechselt alle vier Wochen – Juri Duchan plant sein Angebot nach den Angeboten der Saison. Sein Anspruch: Die Namen der Gerichte dürfen sich nicht wiederholen. Seine Mutter Irina steht in der Küche und kocht. Dazu gibt es die beliebtesten Gerichte des Vormonats, die auf einer Tafel im Restaurant aufgeschrieben sind.

Wir entscheiden uns bei der Vorspeise für Steinofenschnitten, das sind gehaltvolle Maisbrotscheiben mit einer Paste darauf. Sowohl „1001 Nacht“ (Kichererbsenmus, Sesampaste, die Gewürzmischung Zatar, Joghurt-Minz-Haube; 3,90 Euro) als auch die „VIP-Schnitte“ (Thunfisch, Ricotta, Minze, Basilikum, Knoblauch; 4,50 Euro) sind äußerst lecker. Die Gewürze in dem Aufstrich auf den drei Brotscheiben sind fein aufeinander abgestimmt, nichts schmeckt man dominant heraus.

Da langsam die Pilzsaison beginnt, wählen wir die „Frische Ernte“ (8,40 Euro) – das sind frische Bandnudeln mit Pfifferlingssauce und Speck. Für den Preis ein leckere und gute Portion des Nudelgerichtes, dem der Speck die richtige Würze gibt. Von den Hauptspeisen nehmen wir den „Tiefseetaucher“ (14,60 Euro): Zanderfilet mit Zitronenbutter, Duftreis und angemachten Blattsalaten. Absolut empfehlenswert: Wir haben drei dicke Stücke Zander auf dem Teller, die von der Zitronenbutter ideal ergänzt werden.

Das Dessert wählen wir von der Tafel mit den Verkaufsschlagern des Vormonats: Der „Schlankmacher“ (6 Euro) verwöhnt uns mit Toncabohnen-Panna-cotta, einem Erdbeer-Minze-Salat und einem warmen Schokoküchlein – lecker, auch wenn der Name nur ironisch gemeint sein kann.

Zum Essen entscheiden wir uns bei den hohen Temperaturen für gut gekühlten Weißwein. Der trockene Chardonnay (2013er Veranza, aus Aragonien/Spanien, 0,2 Liter für 3,50 Euro) ist ein leichter und fruchtiger Begleiter zur Pasta. Der 2013er Isola del Sole (0,2 Liter für 4,50 Euro) ist dagegen ein kräftiger Wein. Der Cuvée aus der Nuragus- und Vermentinorebe erinnert an einen körperreichen Verdicchio.

Fazit
Das „Esskult“ bietet seinen Gästen eine gute und originelle Küche zu fairen Preisen. Mit dem Barbereich und dem umfangreichen Cocktailangebot gibt Betreiber Juri Duchan seinem Restaurant eine eigene Note, die in der Stadt nur selten zu finden ist.

  • Für Kinder geeignet
  • Hunde willkommen
  • Nicht barrierefrei
  • Kein Raucherzimmer
  • bar, EC, Kreditkarten

Esskult
Wiehbergstraße 2
30519 Hannover

0151/40178602

www.esskulthannover.de

Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Freitag von 17 bis 23 Uhr. Sonnabend und Sonntag 14 bis 23 Uhr. Dienstags Ruhetag.


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