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Restauranttests Das „Panda“ bietet mehr als acht Kostbarkeiten
Mehr Essen & Trinken Restauranttests Das „Panda“ bietet mehr als acht Kostbarkeiten
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11:22 09.06.2011
Im Panda: Xurisjing Wuris und Quingbin Meng Quelle: Ralf Decker
Bothfeld

Ambiente
Uns erwarten ein großer, offener Gastraum, weiß gedeckte Tische und überall golden leuchtende Halterungen und Verkleidungen – es ist hell im Panda. Der Eindruck wird durch eine große Aussparung in der Decke verstärkt, die den Blick auf Tische im Obergeschoss freigibt. Hinzu kommt das übliche Aquarium.

Publikum
Neben Familien essen mit uns zusammen Paare, Sportler aus einem Fitnessstudio und ein Mann, der sich mit Mütze und Shirt als eingefleischter 96-Fan zu erkennen gibt.

Service
Das Personal ist flink und gerade anfangs mehrmals an unserem Tisch – wahrscheinlich, weil wir ein bisschen brauchen. Während des Essens werden unauffällig die leeren Teller abgeräumt und Getränke gebracht.

Essen und Trinken
Die Karte und ihr Umfang unterscheiden sich kaum von anderen China-Restaurants – uns erwartet viel Lesestoff. Neben Gerichten mit verschiedenen Fleisch- und Fischsorten finden wir Menüs und ein Buffet.

Wir wählen die Vielfalt: das Barbecue-Buffet, das in der Mitte des Gastraums an zwei langen, sich gegenüberliegenden Tresen aufgebaut ist. Es sieht appetitlich aus und bietet fast alles, was Gäste auch à la carte bestellen können. Wir probieren so viel, wie wir schaffen. Alles geht leider nicht.

Zunächst versuchen wir das reichhaltige Angebot an Paniertem und Frittiertem. Die Wang Tangs (Fleisch paniert) und die großen Frühlingrollen sind köstlich, aber auch die Garnelen können mithalten. Die kleinen Frühlingsrollen sind knusprig, haben aber zu viel Teig und zu wenig Gemüse. Zu krosser Ente (mager und saftig, ein Muss) oder Hähnchen nehmen wir Reis mit Erbsen, der mal ein wenig zu bissfest und mal auf den Punkt gegart ist.

Auch die gegrillten Garnelen mit scharfem Gemüse (zum Beispiel mit Champignons, Paprika, Brokkoli oder Bambus – knackig und frisch) sind lecker. Ein Höhepunkt sind die Acht Kostbarkeiten. In einer pikanten Soße mischen sich Garnelen, Hähnchenfleisch und verschiedene Gemüsesorten.

Am Grillbuffet können Gäste einen Teller mit (teilweise selbst für chinesische Verhältnisse) exotischem, rohem Fleisch wie Hirsch, Strauß oder Känguru, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse zusammenstellen. Mit einer Soße wird das Ganze im Wok gegart. Wir haben uns für eine scharfe Knoblauch-Ingwer-Soße entschieden, die allerdings aromatischer sein könnte. Die Sa-Cha-Soße soll eine Barbecue-Soße sein, schmeckt aber eher kräftig exotisch.

Zum Schluss gönnen wir uns ein Eis. Dafür gehen wir an der Götterspeise vorbei in einen kleinen, versteckt liegenden Raum neben dem Tresen und wählen aus Schokolade, Stracciatella, Erdbeer und Vanille. Als i-Tüpfelchen

Fazit:
Für Fans chinesischer Küche ist das Panda einen Ausflug wert – auch wenn man nicht in Bothfeld lebt.

Ist es das Geld wert?
Die Preise sind angemessen. Vor allem das Buffet bietet die Gelegenheit, günstig mehr als acht Kostbarkeiten zu probieren.

Besonderheiten

  • Für Kinder geeignet
  • Hunde willkommen
  • Zahlung bar, EC und mit Kreditkarten
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