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Das  Restaurant „Castillo” in der List ist ein beliebter Treffpunkt

Beliebter Treffpunkt: Das „Castillo” in der Jakobistraße.© Nancy Heusel

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Spanische Küche

Castillo

Im „Castillo“ ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt. Hier gibt es Tapas aus vielen Ecken der Welt.

Ambiente
„Das „Castillo“ beherbergt zwei Läden unter einem Dach: die ebenerdige Bar mit roten Lampen, gewischten Wänden und dunklem Holz sowie den helleren Restaurantbereich mit Holzboden und hübsch eingedeckten Tischen. Neben vielen Tapas bietet das „Castillo“ auch Futter für die Augen: Hinter der Bar winkt eine goldene Asia-Katze, auf dem Bildschirmschoner des Kassenmonitors sieht man Stammgäste beim Feiern, frische Amaryllis und Lilien zieren die Theke. Diese verspielte Art setzt sich im bunt dekorierten Bauwagen vor der Tür fort, der Rauchern ein Dach über dem Kopf bietet. Dass man im „Castillo“ mehr bieten will als Tintenfisch und Wein, zeigen Aktionen wie die Tangonacht am 14. März und das „Fury-ose Wochenende“ (21./22. März), bei dem Fury Gero Drnek ein Vier-Gänge-Menü kochen wird.

Publikum
Überwiegend Lister, die das „Castillo“ in den letzten zwei Jahren als unkomplizierten Treffpunkt um die Ecke zu schätzen gelernt haben. Während es im feineren Untergeschoss etwa ruhiger zugeht, ist der Partyfaktor an diesem Freitagabend im Barbereich größer, da an den Nachbartischen eine fröhliche Ü-30er-Runde Geburtstag feiert.

Service
Ausgesprochen freundlich. Schon am Telefon gibt es Infos über die verschiedenen Restaurant-Bereiche, die Begrüßung ist sehr aufmerksam, und auch den Rest des Abends ist die junge Dame mit Namensschild stets um uns bemüht. Zum Abschied schenkt sie uns ein Stückchen Schokolade. Süß.

Essen & Trinken
„Tapas International“ heißt es auf der Karte, und tatsächlich kann man sich vom Tapa-Land Spanien (Serranoschinken) über Italien (italienische Würstchen auf Rahmkraut) über Griechenland (marinierter Schafskäse mit Paprika und Zwiebeln) bis Asien (Nudelpfanne süß-sauer) durchfuttern. Wir bestellen, so viel auf unseren Bistrotisch passt. Die gegrillten Datteln im Speckmantel sind nicht, wie sonst oft, zu fettig („Eine Fritteuse gibt es in unserer Küche nicht“), das selbstgebackene, kernige Graubrot passt gut zum dezent feurigen Chili-Dip. Ansonsten fällt unsere Weltreise eher passabel aus: Weder Schinken noch Salami aus Italien bieten besondere Geschmackserlebnisse, und auch die gegrillten Black-Tiger-Garnelen (mit 8,20 Euro mit Abstand die teuerste Tapa) sind aromatisch blass.

Das italienische Würstchen auf Rahmkraut ist lecker, würde aber auch gut zu einem Kindergeburtstag passen. Die Weinkarte ist hingegen das, was man von einer Tapas-Bar erwartet: Ein Tipp ist der sanfte Cono Sur aus Chile (0,2 für vier Euro).

Ist es das Geld wert?
Die meisten Tapas kosten drei bis vier Euro. Viel günstiger kann man nicht kalkulieren.

Fazit
Auf einen guten Wein und ein paar Häppchen um die Ecke – dafür ist das „Castillo“ exakt der richtige Ort.

Besonderheiten

  • Für Kinder geeignet
  • Hunde willkommen
  • Raucherzimmer
  • Bezahlung in bar, per EC möglich

Das Restaurant „Castillo” inder List im Branchenführer


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