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Restauranttests "Burgerheart": Hier schmeckt's auch den Kleinen
Mehr Essen & Trinken Restauranttests "Burgerheart": Hier schmeckt's auch den Kleinen
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14:41 04.01.2018
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Hannover

Ambiente: Wir kommen an einem Samstag kurz vor Weihnachten. Das „Burgerheart“, das erst Anfang Dezember eröffnet hat und zu einer deutschlandweiten Kette gehört, ist sehr gut gefüllt – überwiegend junge Leute sind da. Wir sind die einzigen mit kleinen Kindern, fühlen uns aber sofort wohl. Was auch an der Coldplay-Musik liegt, die aus den Boxen dröhnt. Auch sonst ist der Laden sehr lebendig, unsere Kinder haben viel zu gucken. Carla (7) fasst es zusammen: „Wenn wir hier nicht hergekommen wären, wäre das doof gewesen.“ Auch die Inneneinrichtung zeugt von Geschmack, vieles erinnert an ein cooles Loft. Designerlampen hängen über den Tischen, Beton an Wänden und auf dem Boden ist gekonnt mit Stahlregalen und Holztischen kombiniert.

Service: Wir werden von Vanessa bedient, die extrem sympathisch ist und perfekt auf unsere Kinder eingeht. „Ich habe drei kleine Brüder“, erzählt sie uns später. Vanessa hat uns immer im Blick, ohne dabei aufdringlich zu sein. Das Essen bringt uns eine andere Bedienung, die uns zunächst die falschen Burger serviert. Einer anderen Servicekraft kippt zudem direkt an unserem Tisch das Tablett um, sodass Henri (4) eine Bierdusche erhält. Ist unglücklich, kann aber passieren. Alle sind sehr bemüht, den Schaden zu beheben und entschuldigen sich mehrfach. Das ist souverän.

Essen & Trinken: Die Auswahl an Burgern (es gibt sogar fünf vegetarische Varianten!), Pommes und Salaten ist groß. Allerdings gibt es keine Kinderkarte, was inzwischen eigentlich guter Standard sein sollte. Carla wählt einen Hamburger (7,40 Euro), Süßkartoffelpommes (3,90 Euro)  und einen hausgemachten Zitroneneistee (3,90 Euro). Henri nimmt nur Pommes (2,90 Euro) und einen Pfirsicheistee (3,90 Euro). Wir Eltern entscheiden uns für den „Mädchenburger“ mit Ziegenkäse und Feigen-Senf-Sauce (8,90 Euro) und den „Chuck-Norris-Burger“ mit Bacon, Zwiebeln und BBQ-Sauce (8,40 Euro). Dazu bestellen wir noch die Canadian Fries nach italienischer Art (4,90 Euro), die mit Basilikum-Pesto, Gran Padano, Rucola und getrockneter Tomate serviert werden. Zum Dippen nehmen wir Sesam-Aioli, Trüffelmayo und Kräuter-Aioli (je 1,50 Euro), Ketchup und Mayonnaise gibt es gratis dazu. Die Gerichte sind im Rekordtempo auf den Tischen, so dass keine Ich-habe-Hunger-Jaulerei aufkommen kann. Das Burgerfleisch ist perfekt gebraten, die Pommes, insbesondere die Canadian Fries sind weltklasse. Und auch die Dips, vor allem die Trüffelmayo, schmecken köstlich. Alle Teller sind am Ende komplett leer und wir pappsatt. Natürlich gibt es in Hannover inzwischen fast zu viele Burgerläden. Das „Burgerheart“ ist trotz Franchise-Klischee  eine echte Bereicherung.

Kinderfazit: „Total lecker“, sagt Carla. Und Henri redet noch im Auto von Vanessa: „ Mama, die kennt sich richtig gut mit Dinos aus.“ Allerdings wäre eine Kinderkarte sowie eine Auswahl an Spiel- oder Malsachen schön gewesen. In der Hinsicht hat das Lokal aber inzwischen nachgerüstet.

Elternfazit: Wir haben 55,50 Euro ausgegeben, was für vier Personen völlig okay ist. Uns hat  das coole Design und das gute Essen überzeugt. Allein schon wegen der Canadian Fries kommen wir auf jeden Fall wieder.

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