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BURGER, FRITTEN, DIP UND MEHR: Salar Yawari serviert neben guten Burgern auch sensationelle Shakes. Seine Gäste können es sich auf gestapelten Paletten bequem machen – natürlich mit Polstern.© Wilde

Amerikanische Küche

Beef and Shake: Willkommen im Süßspeisenparadies

Noch ein Burger-Bräter, und kein schlechter: Seit Juni bietet das „Beef and Shake“ am Engelbosteler Damm Burger mit Pommes und Dips. Überwältigend sind die Shakes, die mit viel Liebe zum Detail zubereitet werden.

Ambiente
Der Eingangsbereich lässt Gästen viel Platz, um sich am Tresen anzustellen, wo man seine Bestellung abgibt. Im Erdgeschoss haben Betreiber Salar Yawari und Patrick Ebeling das „Beef & Shake“ mit Sitzplätzen aus Paletten mit Polstern eingerichtet. Die einen werden es „handfest“ nennen, andere vielleicht „stylish“. Links vor der Tür gibt es dann aber ebenso wie auf der Empore im Obergeschoss Ledersessel. Sowohl oben als auch unten hängen Bilder an den Wänden. In den nächsten Wochen sind noch einige bauliche Veränderungen geplant.

Service
Der Koch, der die Burger zubereitet, steht direkt am Tresen und merkt sich deshalb gleich, dass wir einen Burger mit wenig Barbeque-Sauce haben wollen. Sehr aufmerksam. Die Ta­bletts mit dem Geschirr müssen die Gäste in einer Ablage mit Durchreiche zur Küche abstellen. Alle Mitarbeiter sind freundlich.

Essen & Trinken
Wir bestellen unsere Burger durchgebraten – Standard wäre medium, worauf auf der Speisekarte über dem Tresen hingewiesen wird. Mittags (12 bis 16 Uhr) kosten Menüs mit Burger (einzeln ab 6,90 Euro), Pommes, Dip und einem Getränk 9,90 Euro (Süßkartoffelaufschlag ein Euro), danach ab 10,90 Euro. Das „Beef & Shake“ hat eine erweiterte Karte: Jetzt sind neben Su­cuk-, Vegan- oder Mexican-Burgern beispielsweise auch die Burger „Chicken Tandoori“ oder „Mediterran“ im An­gebot.

Wir testen uns durch verschiedene Burger, angefangen mit einem Cheeseburger. Der Klassiker unter den Klassikern schmeckt uns: Zum Rinderhack (150 Gramm) gibt es mit Gurke, Tomate, Zwiebel und Salat reichlich Frisches. Auch der Barbeque-Burger gefällt. Der Bacon ist frisch gebraten, die Sauce herrlich rauchig. Den Chickenburger kombiniert der Koch mit einer Currysauce – das passt, genauso wie frischer Paprika, Zwiebeln und Salat dazu. Die Brötchen sind, wie so oft, von der leichteren Art.

Die Pommes werden in einem originellen Fritteusenkorb serviert. Es gibt sie beispielsweise in „Regular“ (etwas dicker) oder als Süßkartoffelvariante – sehr dünn, genau genommen etwas zu dünn. Seit gestern können auch Halumi-Fries (6,90 Euro) oder Poutine (Kanadische Pommes-Art mit Käsestückchen und Bratensauce in der Klassikvariante für 4,90 Euro) bestellt werden.Die Mayo- und Ketchup-Dips sind solide, der Mango-Chili-Dip leider allzu mangolastig: Die Chilischärfe ist nur wahrnehmbar, wenn man eine größere Menge nimmt.

Als Nachtisch entscheiden wir uns für einen der Freak-Shakes: Strawberry-Cheesecake (8,40 Euro). Die Zubereitung des Shakes dauert länger als die der Burger. Dafür wird uns dieses Feuerwerk aus Erdbeermilchshake, Sahne, Cheesecake und diversen Süßigkeiten, die mit Zuckerguss am Glas befestigt sind, am Tisch serviert. Wenn jetzt noch eine brennende Wunderkerze darauf wäre, würden wir uns wie auf dem Traumschiff fühlen. Diese Kalorien-Atombombe ist der verlockendste Apfel aus dem Paradies der Süßspeisen!

Fazit
Das „Beef and Shake“ braucht sich hinter der wachsenden Burger-Konkurrenz in der Stadt nicht zu verstecken, die Preise sollten nicht höher werden. Die Freak-Shakes sind eine Sensation!Von Sönke Lill

  • Für Kinder geeignet
  • Hunde willkommen
  • Kein Raucherzimmer
  • Erdgeschoss ebenerdig, kein Behinderten-WC
  • EC, Kreditkarten, Barzahlung

Beef and Shake
Engelbosteler Damm 3
30167 Hannover
0511/26174567
Öffnungszeiten: Täglich von 12 bis 22 Uhr,Freitag und Sonnabend bis 22.30 Uhr


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