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Wohn(t)räume Zuverlässige Vermittlung von Immobilien
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14:51 20.11.2018
Wer den Makler bestellt, bezahlt ihn auch: Das ist in der Regel der Vermieter. Der Mieter zahlt nur, wenn der Makler in seinem Auftrag handelt. Quelle: pixabay

Über drei Jahre ist es her, dass der Gesetzgeber im Rahmen der Mietrechtsreform das Bestellerprinzip eingeführt hat. Der mit der Immobilienvermittlung beauftragte Makler darf potenziellen Mietern keine Vermittlungsprovision in Rechnung stellen, sondern muss den Vermieter selbst zur Kasse bitten. Das Ergebnis: Einige Haus- und Wohnungseigentümer traten von der Zusammenarbeit mit dem Makler zurück und versuchten, die Vermittlung selbst in die Hand zu nehmen, um Kosten zu sparen. „Doch die meisten haben schnell gemerkt, dass mit der Wohnungsvermittlung und -vermietung zahlreiche Aufgaben verbunden sind, die erheblich Zeit in Anspruch nehmen, umfassendes Fachwissen verlangen und zusätzlich Geld kosten können“, weiß Maria del Carmen Weber, Vorstandsmitglied beim Immobilienverband Deutschland (IVD) Region Nord. Daher zahle sich die professionelle Begleitung im Vermietungsprozess gleich in mehrfacher Hinsicht aus, so del Carmen Weber.

Makler übernimmt wichtige Aufgaben

Der Makler ermittelt beispielsweise die korrekte Marktmiete. Zudem achte er auf die rechtlichen Vorgaben der Mietpreisbremse, um gesetzliche Probleme zu vermeiden. Darüber hinaus erstelle der Makler professionelle Exposés und hochwertige Inserate, um bonitätsstarke und zuverlässige Mieter anzusprechen. Nicht zu vergessen sei in diesem Zusammenhang außerdem die Beschaffung des gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweises. Der Makler übernimmt auf Wunsch auch die Vereinbarung und auch Durchführung von Besichtigungsterminen. Auch der Mietvertrag sowie die Wohnungsübergabe würden vom Makler professionell auf- und vorbereitet, sodass sich der Besitzer keinerlei Gedanken über das Vorhaben machen und unnötig Zeit damit verbringen muss.

Maklerkosten für Vermieter absetzbar

Der Vermieter kann das Vermittlungsentgelt steuerlich vollständig bei seinen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung als Werbungskosten geltend machen. Werden die Mieteinkünfte im Rahmen eines Gewerbetriebs erzielt, können Maklerkosten als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. „All das macht deutlich, dass es sich in jedem Fall lohnt, bei der Vermietung einer Immobilie einen professionellen Makler einzuschalten“, ist del Carmen Weber überzeugt. Zumal nicht nur das „Gesamtpaket“ buchbar sei, sondern auf Wunsch auch einzelne Aufgaben an den Profi vergeben werden.

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