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Wird auf dem Nachbargrundstück ein neues Haus errichtet, sind Anwohner dem Baulärm ausgesetzt. Dies kann eine Mietminderung rechtfertigen, wenn die Baumaßnahmen nicht absehbar waren.

Ob Neubau, Abriss, Um- oder Ausbau: Dabei entsteht Baulärm. Dieser Krach in der Nachbarschaft kann eine Mietminderung rechtfertigen. Das Landgericht Berlin spricht Mietern einen grundsätzlichen Anspruch auf lärmfreies Wohnen zu.

Wer an der Richtigkeit der Betriebskostenabrechnung Zweifel hat, kann Einsicht in die Belege verlangen. Einen weitreichenderen Anspruch auf Auskunft haben Mieter meist nicht.

Blicken Mieter auf die neue Betriebskostenabrechnung, wundern sie sich häufig über gestiegene Kosten. Treppenhausreinigung und Müllentsorgung sind dann etwa teurer als im Vorjahr. Ob das seine Richtigkeit hat, dürfen sie überprüfen.

Wird ein Fahrstuhl neu gebaut, gilt das als Modernisierungsmaßnahme.

Wenn ein Fahrstuhl nachträglich an ein Mietshaus gebaut wird, können die Kosten auf alle potenziellen Nutzer umgelegt werden. Ob sie den Aufzug tatsächlich nutzen oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Ob über oder unter Tage: Wer einen Stellplatz für sein Auto anmietet, muss die im Mietvertrag vereinbarten Kosten tragen.

Nicht zwangsläufig müssen sich alle Mieter an den Kosten für Stellplätze oder Tiefgarage beteiligen. Es kommt dabei auf die Vereinbarungen im Mietvertrag an.

Wo sie Pflicht sind, sollten Mieter sich gar nicht erst gegen eine Installation von Rauchwarnmeldern wehren.

Sie können Leben retten: Rauchwarnmelder in Wohnungen sind in vielen Bundesländern Pflicht. Mieter haben keine Wahl, außer sich die Installation gefallen zu lassen.

Bei zu viel gezahlter Miete oder Nebenkosten-Nachzahlungen sollte man wissen: Die Verjährungsfristen im Mietrecht sind unterschiedlich lang.

Ob Rückzahlungsforderungen des Mieters oder Vermieteransprüche - drei Jahre nach Beendigung des Mietverhältnisses sind sie verjährt. Die normale Verjährungsfrist für Ansprüche aus Mietverhältnissen beträgt drei Jahre.

Häufig werden Mieter vertraglich zu Schönheitsreparaturen verpflichtet. Sie müssen allerdings nur zum Pinsel greifen, wenn die Klauseln wirksam formuliert sind.

Schönheitsreparaturen sorgen immer wieder für Zoff zwischen Mietern und Vermietern. Der BGH urteilte nun in einem Fall zugunsten der Mieter. Diese hatten gegen den Willen des Vermieters selbst renoviert und verlangten dann das Geld zurück.

Das Wasser muss raus: Abpumpen ist der erste Schritt bei einem Wasserrohrbruch oder einer Überschwemmung im Keller.

Ein Wasserrohrbruch verursacht oft große Schäden. Die Vermieter trifft daran aber keine Schuld. Sie sind nämlich nicht grundsätzlich zur Überprüfung der Heizungsleitungen verpflichtet.

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